bewertete am 20.08.17 den "Schüleraustausch USA" mit EF Education (Deutschland)

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net

Vorbereitung: Die Vorbereitung sowohl in Deutschland, als auch in Amerika hat mir sehr gut gefallen! Man hat schon vor dem Auslandsjahr immer wieder Post mit Informationen/Heften zur Vorbereitung und zum Auslandsjahr bekommen. Auch das Vorbereitungsseminar in Deutschland hat mir sehr geholfen, man konnte dort alle seine offenen Fragen an ehemalige Austauschschüler stellen, die wirklich alles auch mal erlebt haben und wissen wie man sich fühlt. Zur Vorbereitung in Amerika war ich für 10 Tage im Camp, was für mich der perfekte Start ins Auslandsjahr war. Austauschschüler aus der ganzen Welt kamen zusammen, man konnte schnell neue Freundschaften knüpfen und alle waren begeistert und haben sich gefreut, dass das Auslandsjahr jetzt endlich los geht. Man hatte viel Zeit zur Vorbereitung während der Unterrichtseinheiten, z.B. hat man über die Schule, die Gastfamilie und die fremde Kultur geredet, aber trotzdem hatte man noch sehr viel Freizeit und es gab immer wieder neue Aktionen und Aktivitäten. Wir haben viele "typisch Amerikanische" Sachen gemacht, z.B. Ausflüge nach New York und zu einem Baseball Game, und eine Pep Rallye und Prom.

Betreuung: Die Betreuung war wirklich sehr gut. Man konnte jeder Zeit in Deutschland im Büro anrufen und einem wurde jede offene Frage beantwortet. Auch während meines Auslandjahres habe ich ab und zu Nachrichten von EF bekommen, wo ich gefragt wurde, wie es mir geht und ob es mir gefällt. Das hat mir sehr gut gefallen, man hatte das Gefühl, dass sie sich wirklich um einen kümmern.
Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat war mein IEC. Sie war zwar nett, aber ich hatte trotzdem manchmal das Gefühl, dass sie nicht wirklich an mir interessiert war und als wir sie einmal kurz besucht haben (sie wohnte etwa eine Stunde entfernt) hat sie mir nicht wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Ich weiß nicht, ob ich mich bei Problemen an sie gewendet hätte, doch zum Glück hatte ich nie ein Problem mit meiner Gastfamilie oder anderweitig, dass ich sie hätte um Hilfe bitten müssen. Sie ist jetzt eh nicht mehr bei EF aktiv, aber ich dachte, ich sage es trotzdem.

Schule: Die Schule war wirklich ganz anders als in Deutschland, viel größer (etwa 2500 Schüler) als ich es gewohnt bin. Aber auch wie der Schulalltag ablief und der Unterricht gestaltet wurde hat mich sehr fasziniert. Alle waren sehr offen und nett, was mir sehr gut gefallen hat und vor allem am Anfang auch sehr geholfen hat um mich einzugewöhnen und Freunde zu finden. Es gab super viel Kurs - und Sportangebote, sodass ich ganz viel neues ausprobieren konnte. Vor allem solche Sachen wie Football - und Baseball Games, Pep Rallyes, Homecoming und Prom haben mir super viel Spaß gemacht, weil wir so was in Deutschland einfach nicht haben.

Familie: Ich hatte wirklich die beste Gastfamilie und habe mich über das ganze Jahr hinaus wie ein richtiger Teil der Familie gefühlt. Die Familienkonstellation war sehr anders als ich es von zuhause gewohnt bin, ich hatte eine Alleinerziehende Mutter mit ihrem Sohn, doch es war toll auch mal eine andere Seite zu sehen, denn in Deutschland lebe ich mit meinen Eltern und meinen zwei Geschwistern. Der Alltag war ganz anders, andere Regeln und Gewohnheiten, doch ich bin wirklich sehr froh, mal etwas ganz anderes erlebt zu haben. Ich war ihre erste Gastschülerin und sie hat sich wirklich in allem super viel Mühe gegeben, wir haben wirklich perfekt zueinander gepasst und schon nach sehr kurzer Zeit habe ich mich wie zuhause gefühlt. Trotz einer relativ kleinen Stadt in der ich gewohnt habe, haben wir immer sehr viel unternommen und sind viel gereist. Sie haben mir das Amerikanische Leben, die Kultur, das Land und das Essen gezeigt und auch viele Traditionen mit mir geteilt und auch ich habe ihnen über meine Kultur und Traditionen erzählt.