bewertete am 20.08.17 den "Schüleraustausch USA" mit EF Education (Deutschland)

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Die Vorbereitung fand ich echt super. Man hat einfach schon von Anfang an gemerkt, das EF viel Erfahrung hat. Alle Fragen die ich hatte wurden beantwortet, auch wenn es sich dabei um Fragen wie Klamotten Grössen oder Kosmetik Artikel in den USA handelte. Am besten fand ich es, wenn wir mit ehemaligen Austauschschülern reden konnten, weil diese einem ein bisschen die Angst nahmen und mir die besten Tipps geben konnten.

Bei der Betreuung fand ich es echt gut, dass ich mich darauf verlassen konnte, dass immer jemand da war, wenn man bei irgendetwas Hilfe gebraucht hat. Ich bin vor allem meiner IEC sehr dankbar. Sie war wirklich rund um die Uhr erreichbar und sofort zur Stelle, wenn ich etwas gebraucht habe. Ohne sie hätte ich mein Highschool Jahr in Nebraska vielleicht sogar abgebrochen.

Meine Schule war mit 313 Schülern eine eher kleinere Highschool. Anfangs war ich davon nicht so begeistert, da wir nicht so viele Kursangebote hatten wie zum Beispiel gössere Schulen. Doch nach einiger Zeit merkte ich, dass es echt toll sein kann, auf eine kleinere Schule zu gehen, denn gegen Ende des ersten Semesters kannte ich schon alle Gesichter und hatte viele Freunde bekommen, da sich die Leute für mich interessierten.
Beeindruckt hat mich auch, wie die Schüler mit den Lehrern umgingen- respektvoll aber trotzdem auf irgendeine Weise freundschaftlich.
Meine Lieblingsfächer waren Kunst und Communications. In Kunst hatte ich das Glück, bei mehreren Kunstwettbewerben teilnehmen zu dürfen und sogar Preise zu gewinnen. Communications war in meinen Augen meine nützlichste Klasse, da ich dadurch nicht nur deutlich mein Englisch und meine Aussprache verbessern konnte, sondern auch lernte Reden zu halten.
Die meisten Leute habe ich jedoch durch Cross Country im Herbst und Track im Frühling kennengelernt. Dadurch das ich in einem Team war, fühlte ich mich sofort wie ein Teil der Schule. Außerdem habe ich durch die vielen Cross Country und Track Meets auch Leute von anderen Schulen kennengelernt. Ich würde jedem anderen zurkünftigen Austauschschüler sofort empfehlen, schon am Anfang des Jahres einem Club oder Sportteam beizutreten, auch wenn man anfangs niemanden kennt.

Meine erste Gastfamilie war echt toll. Ich hatte zwei nette Gasteltern, einen etwas älteren Gastbruder und zwei ältere Gastschwestern, die leider nicht mehr Zuhause gewohnt haben. Ich habe mich aber oft alleine gefühlt, da meine Gasteltern kaum Zuhause waren und mein Gastbruder nicht wirklich Interesse daran hatte, etwas mit mir zu unternehmen. Nach zwei Monaten hatte ich noch immer schlimmes Heimweh, weshalb meine IEC mir dann eine neue wunderbare Gastfamilie gefunden hat. Ich hatte drei Gastbrüder und drei Gastschwestern mit denen ich mich echt gut verstanden habe. So wie meine erste Gastfamilie war auch meine zweite Familie Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage und ich habe mich in der Kirche sehr wohl gefühlt und hatte dadurch auch noch ein wenig Kontakt mit meiner alten Gastfamilie.
Am schönsten fand ich die Abende, an denen meine ganze Gastfamilie zusammen Dinner gegessen hat, was ungefähr dreimal oder viermal die Woche der Fall war. Mein so ziemlich schönstes Erlebnis mit meiner Gastfamilie war Thanksgiving. Natürlich nicht nur wegen all dem Essen, sondern auch weil wir Verwandte in Kansas City besuchen waren und zusammen Ausflüge unternommen haben.