bewertete am 16.09.17 den "Schüleraustausch USA" mit EF Education (Deutschland)

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung: Die Vorbereitung fande ich persönlich sehr gut und vollkommen ausreichend, um mit einem guten Gefühl in das Abenteuer zu starten. Ich habe viele hilfreiche Tipps bekommen, konnte aber dennoch viel für mich alleine entdecken.

Betreuung: Während des Jahres habe ich um ehrlich zu sein nicht viel Betreuung gebraucht, allerdings war es schön, zu wissen, dass es immer einen Ansprechpartner gab. Mit meiner IEC habe ich mich gut verstanden, sie war sehr an meinem Leben interessiert und war auch oft bei Aktivitäten oder Auftritten meinerseits dabei.

Schule: Meine Schule (North High School) war komplett anders als meine deutsche Schule. Zwar lernt man im amerikanischen Schulsystem nicht so viel wie im deutschen, aber man hat einfach viel mehr Spaß! In Amerika bedeutet Schule nicht nur lernen, sondern auch Freizeit und Leben. Besonders schön fand ich die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler, die nicht nur für die schulischen Leistungen interessieren, sondern auch für das Leben der Schüler. Es herrscht eine viel größere Offenheit und Toleranz -zumindest an meiner Schule. Die Schüler waren meist wirklich freundlich und Mobbing war kaum ein Problem. Vom Teamgeist und Zusammenhalt der Schüler, aber auch der Lehrer, war ich sehr beeindruckt. Ich bin sehr glücklich, ein Teil davon gewesen zu sein. GO VIKINGS!

Gastfamilie: Um ehrlich zu sein kann ich hier eigentlich nur sagen, dass es keine bessere Gastfamilie geben kann. Ich wurde sofort herzlich in die Familie aufgenommen und verstand mich mit allen sehr, sehr gut. Mit meiner gleichaltrigen Gastschwester hatte ich ein besonders enges Verhältnis. Generell war meine Gastfamilie relativ ähnlich zu meiner deutschen Familie und beide haben sich sofort gut verstanden als meine deutsche Familie mich am Ende des Jahres besuchen kam. Ich hatte außerdem die Gelegenheit andere Familienmitglieder kennenzulernen, die mich tatsächlich auch als Teil der Familie betrachteten. Ich habe mich von Anfang an wie zu Hause gefühlt und daher jetzt doch großes Heimweh nach Denver. Schon jetzt plane ich meine Rückkehr nach Denver und freue mich schon sehr, alle wieder zu sehen.