bewertete am 14.01.20 den "Schüleraustausch Irland" mit EF Education (Deutschland)

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net

Vorbereitung

Mittlerweile ist mein Auslandsjahr 2018/19 zwar schon recht lange her, aber ich fühlte mich damals sehr gut vorbereitet. Es gab verschiedene Meetings mit EF, bei denen Gasteltern, Betreuer, ehemalige Austauschschüler und auch EF-Personal von ihren Erfahrungen sprachen, jegliche Informationen mitteilten und alle unsere Fragen beantworteten. Zudem bekam ich drei verschiedene Hefte, die einzelne Phasen vor und zu Beginn des Jahres thematisierten. Besonders hilfreich war für mich das Netzwerk an Ansprechpersonen. Es gab viele EF_Büros die ich anschreiben konnte, und jetzt früh hatten wir auch schon eine Gruppe mit unseren Betreuern und Regional Managers. Dort und auch in persönlichen Chats wurden alle Fragen beantwortet, bis hin zu Fragen über unsere Schuhe für die Schuluniformen beantwortet. Zwar kann ich mich nicht mehr an jedes Detail erinnern, jedoch kann ich sagen, dass ich mich super vorbereite gefühlt habe, als ich ins Flugzeug nach Irland gestiegen bin.

Betreuung

Mein gutes Betreuungserlebnis startete schon am Flughafen in Deutschland. Meine vier MItfliegenden und mich erwartete eine Person mit EF_T-Shirt, die mit uns eincheckte und letzte Fragen klärte. Auch während des Jahres waren meine Ansprechpartner für mich da. Ich hatte einen Regional Manager, der für Schule und Organisatorisches da war, und einen Student Success Advisor, welcher dafür da war, mir zu einem erfolgreichen Jahr zu verhelfen. Ich konnte mich also jederzeit mit fragen an die beiden, sowie die EF-Büros wenden. Außerdem gab es auch während des Jahres mehrere Treffen mit meinen Betreuern und den anderen Austauschschülern. Privat im Cafe, sowie in der Schule. So hatte ich vielfältige Möglichkeiten mir Fragen beantworten zu lassen oder Tipps geben zu lassen.

Schule

Meine schule war eine reine Mädchenschule mit Uniformen. das war zunächst zwar sehr ungewohnt für mich, aber ich habe es als sehr spaßig empfunden. Ich war im Transition Year, welches dazu dient, durch verschiedenst Projekte die spätere Fächerwahl zu erleichtern. Wir haben Firmen gegründet und an nationalen Wettbewerben teilgenommen, meine Gruppe schaffte es bis in die Regional Finals. Auch haben wir beim Wettbewerb Junk Kouture teilgenommen, und aus alten Dingen Mode entworfen, IM Finale des westens Irland durfte das Model meiner Gruppe dann sogar mit unserem selbstentworfenen Outfit vor hunderten Menschen über den Laufstege laufen. Das waren meine beiden Highlights, doch wir haben noch sehr viel mehr unternommen, z.B: Praktika, Besuche in Firmen und Fabriken, Fahrstunden, Filmkurse, Personal Development , Kurse, Ahnenforschung, Spendensammeln, Chinesich, Hutmachen, Disabiltity Awareness und viele andere Workshops in verschiedensten Bereichen. Am Ende des Jahres hatten wir auch eine Gala, auf der wir all unsere Errungenschaften präsentiert haben.
Daneben hatte ich natürlich auch noch normalen akademischen Unterricht bei dem oft auch Rücksicht auf mich als Nicht-Muttersprachler genommen wurde.
Was mir besonders zu Beginn schwer viel, war das Freundefinden, doch bis zum ende des Jahres hatte ich innerhalb der Schule einige Mitschüler gefunden, mit denen ich viel Spaß hatte und auch teils noch immer in Kontakt mit stehe.

Familie

Meine Gastfamilie war für mich perfekt. Sie bestand aus meinen Gasteltern, die 50+ waren und der Familienhündin. Zudem hatte ich auch noch eine spanische Gastschwester. Mit meiner Gastfamilie kam och auf Anhieb gut klar. Wir haben viel zusammen gemacht, sind den Hund spazieren gegangen, und besonders am Wochenende oft Essen oder ins Kino gegangen. Wir haben gemeinsam Geburtstage gefeiert und da ich auch über Weihnachten geblieben bin(was eine super Entscheidung war), hatten wir dann eine sehr schöne und familiäre Zeit. Auch habe ich versucht ihnen meine deutschen Traditionen zu zeigen, indem ich für sie kochte, oder mit ihnen Nikolaus feierte. Auch in weniger optimalen Zeiten, als ich z.B krank war, kümmerten sic meine Gasteltern liebevoll um mich. Am Ende des Jahres hatte ich, auuch wenn es kitschig klingt, wirklich eine zweite Familie gefunden.