bewertete am 25.06.20 den "Schüleraustausch USA" mit EF Education (Deutschland)

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Als ich mich im Winter 2019 dazu entschied ein Auslandsjahr zu machen, war ich mir noch sehr unsicher was ich machen muss, wie alles abläuft wie ich mich am besten darauf vorbereite und wer mir dabei helfen könnte. Nachdem ich mir verschiedene Organisationen und Programme angesehen habe, entschied ich mich letzten Endes für EF. Ich habe mir zunächst einmal den EF Katalog bestellt, in welchem ich schon sehr viele Informationen bekommen konnte. Als der Beginn meines Auslands Aufenthaltes immer näher rückte, gab es auch immer mehr Sachen zur Vorbereiten. EF stellte mir Student Guide Books zur Verfügung welche mich von der Vorbereitung bis über die Abreise, den Flug und letztendlich bis zum eigentlichen Aufenthalt im Ausland informiert und geleitet haben. Zusätzlich gab es Vorbereitungstreffen, Vorbereitungswebinars sowohl für uns Austauschschüler wie auch für unsere Eltern und viele Emails in denen wir vorbereitet und informiert wurden.
Die Betreuung zu Hause wie auch vor Ort war wirklich sehr gut und hilfreich. Ich hatte Betreuer in meinem Heimatland welche ich immer für Fragen und oder Besorgnisse kontaktieren konnte. Vor Ort gab es zwei Betreuer mit denen Ich regelmäßig in Kontakt stand und mit ihnen habe ich auch über meine Situation, meine Gefühle, Ängste und natürlich auch über die schönen Momente sprechen können. Diese Betreuer haben ebenso Events geleitet an denen Austauschschüler und deren Gastgeschwister teilnehmen konnten. Das war eine tolle Gelegenheit auch andere Leute aus der ganzen Welt kennen zu lernen.
Als es für mich dann Zeit war mein Abenteuer zu beginnen, gab es natürlich gemischte Gefühle aber am meisten war es doch Vorfreude. Der Tag an dem ich den Anruf von einer EF Mitarbeiterin bekommen habe, in dem sie mir von meiner Gastfamilie berichtet hat, werde ich nie vergessen. Ich glaube das war für mich der Moment indem das alles real wurde und ich es kaum erwarten konnte meine Familie dort kennen zu lernen. Meine Gasteltern waren ziemlich genau so alt wie meine Eltern und sie hatten drei Kinder. Ich war überglücklich eine Gastschwester zu haben, da ich zu Hause nur einen Bruder habe. Meine anderen zwei Gastbrüder waren so alt wie mein Bruder und zwei Jahre älter. Die Familie hatte außerdem drei Hunde. Ich lebte mich sehr schnell ein und merkte wie ähnlich sie doch meiner eigenen Familie sind, so hatte ich erstaunlicherweise sehr selten Heimweh. Wir unternahmen vieles zusammen, sie zeigten mir neue Sachen wie zum Beispiel bestimmtes Essen, bestimmte Orte, Restaurants, Sitten und Rituale die sie bei sich zu Hause haben. Im Gegenzug konnte ich ihnen dinge aus meiner Heimat beibringen. Traditionen, Gerichte, die Sprache und noch vieles mehr.
Der erste Schultag war für mich sehr aufregend und spannend. Wir hatten die Schule zuvor besichtigt sodass, ich schonmal einen Einblick haben konnte. Die größte Herausforderung am Anfang war für mich die Klassenzimmer zu finden. Meine Schule dort war drei Mal so groß wie die Schule in meiner Heimat. Die Regeln waren viel strenger und es war wirklich gewöhnungsbedürftig. Aber dafür waren die Lehrer viel freundlicher und hatten ein viel engeres Verhältnis zu den Schülern, als ich es gewohnt war. Es gab viele Aktivitäten die man nach der Schule hat machen können. Ich zum Beispiel bin für das Cross Country Team gelaufen, war ein Wrestling Manager und habe im Varsity Tennis Team gespielt. Was mir am besten gefallen hat war dann doch der Schoolspirit, so wie man ihn aus den Filmen kennt. Ich habe schnell Freunde gefunden und wir haben oft gemeinsam etwas unternommen. Wir sind auf Football und Basketball Spiele gegangen, wir haben uns essen bei einem der vielen Fastfood Restaurants geholt, wir sind in den Park gefahren wo ein Film gezeigt wurde, oder wir sind and Halloween zu Haunted Houses und Pumpkin Patches gefahren.
Alles in allem hatte ich eine wunderbare Zeit die ich niemals wieder vergessen werde und welche niemals möglich gewesen wäre ohne die gute Betreuung von EF und natürlich die Unterstützung meiner Eltern.