bewertete am 25.06.20 den "Schüleraustausch USA" mit EF Education (Deutschland)

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Von Anfang an habe ich mich bei EF gut aufgehoben gefühlt. Bei dem Informationsmeeting wurde zuerst eine ausführliche Präsentation von EF-Mitarbeitern gehalten und durch deren eigene Erfahrungsberichte und Erfahrungsberichte von ehemaligen Austauschülerinnen und Austauschschüler, sogenannten Student Ambassadors, ergänzt. Danach gab es eine Fragerunde, bei der jede Frage offen und ehrlich beantwortet wurde. Im Anschluss hatte ich direkt mein Interview, vor dem ich am Anfang sehr nervös war. Es ist aber wirklich nur halb so schlimm. Das Interview findet am Anfang auf Deutsch statt und die letzten paar Fragen beantwortet man auf Englisch. In der Zwischenzeit haben meine Eltern mit einem anderen EF-Mitarbeiter gesprochen, wo sie ihre Fragen, unter anderem zu Kosten und Versicherungen, stellen konnten.
Alle paar Monate habe ich dann ein kleines Buch mit Vorbereitungstipps erhalten. Im Mai gab es dann noch ein ganztägiges Vorbereitungstreffen mit Erfahrungsberichten und vielen nützlichen Ratschlägen. Daher fühlte ich mich bei meinem Abflug sehr gut vorbereitet.

Betreuung

Sowohl in Deutschland als auch in Amerika habe ich eine sehr gute Betreuung gehabt. Bei jeder Frage zur Bewerbung und Vorbereitung stand mir ein EF-Mitarbeiter telefonisch zur Verfügung.
In Amerika hat jeder Austauschschüler einen IEC, einen individuellen Betreuer in der Nähe, der sich jeden Monat nach meinem Befinden erkundet hat. Alle 3 Monate habe ich mich mit meiner IEC und anderen EF- Austauschülern der Region zu einem Ausflug getroffen. Wir waren zum Beispiel in einem Ghost-House, haben uns im Park getroffen oder sind wir Snowmobile gefahren.
Außerdem gibt es eine 24h Hotline in Amerika, an die man sich ein einem dringenden Notfall wenden kann.

Schule

Meine Schule lag in der Nähe und war zu Fuß erreichbar. Alle waren sehr hilfsbereit. An meiner Schule waren neben mir noch andere Austauschschüler von anderen Organisationen. Alle 4 Wochen haben wir Austauschüler mit den Schulkoordinatoren in der Mittagspause Pizza gegessen und uns dabei ausgetauscht.
Jeder Lehrer hat mir zu Beginn meines Auslandsjahres Hilfe angeboten, falls ich nicht direkt mitkomme, was jedoch aber nicht der Fall war. Ich kam sofort super mit und hatte auch keine Probleme mit dem Unterricht auf Englisch.
Zusätzlich hat meine Schule viele Sportarten und andere Nachmittagsaktivitäten, wie zum Beispiel Theater, angeboten, wodurch man viele Freunde finden konnte.

Familie

Der Austauschüler und auch alle potentiellen Gastfamilien müssen zu Anfang einen Fragebogen ehrlich ausfüllen, anhand dessen eine passende Gastfamilie für dich gesucht wird. Ich habe meine Gastfamilie Mitte März bekommen und sofort Kontakt aufgenommen. Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern und einer Gastschwester in meinem Alter, zwei Gastgeschwistern, die bereits ausgezogen sind und mit ihren Partnern in der Nähe wohnen. Außerdem hatte die Familie zwei süße kleine Hunde. Wir haben uns häufig als ganze Familie getroffen und zusammen gekocht und gegessen. Meine Gastfamilie hat mich bei allem unterstützt und mich wie ein ganz normales Familienmitglied behandelt. Ich habe sehr viel mit meiner gleichaltrigen Gastschwester unternommen und meine Gastfamilie ist für mich wie eine zweite Familie geworden.