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Person bewertete am 26.06.16 den "Schüleraustausch England" mit HiCo Education

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Vorbereitung:
Die Vorbereitung bestand aus einem Vorbereitungsseminar über ein Wochenende. Ich bin dafür ans andere Ende von Deutschland gereist. Das Seminar richtete sich an alle Austauschschüler - egal ob ihre Reise in die USA, ins Vereinigte Königreich oder sonstwohin ging. Da die meisten Schüler in die USA wollten, waren die Hauptveranstaltungen meiner Meinung nach eher an sie gerichtet. Dennoch hilfreich fand ich die Gespräche mit Ehemaligen, die ihre Erfahrungen aus den jeweiligen Ländern teilten. Außerdem bekam jeder einen Hefter mit den wichtigsten dos und don'ts, Regeln und Vorschlägen für Gastgeschenke etc.
Dass ich nach dem Seminar gewusst hätte, was mich erwartet, kann ich nicht behaupten, aber das war auch gut so, da blieb der Überraschungseffekt. Es war gut, persönlich mit den Betreuern und mit Ehemaligen in Kontakt kommen zu können.

Betreuung:
Ich war recht spät mit der Bewerbung für mein Auslandsjahr dran. Von HiCo wurde ich tatkräftig unterstützt, damit alles rechtzeitig eingereicht werden konnte. Bei noch offenen Fragen oder Problemen war immer jemand da, an den wir uns wenden konnten.
Während des Auslandsjahres habe ich nicht so viel von HiCo gehört. Mir ging es aber so gut, dass mich das überhaupt nicht gestört hat. Hätte ich Probleme gehabt, die ich mit meiner Gastfamilie nicht hätte lösen können, wäre es sicherlich möglich gewesen, die Ansprechpartner per Telefon und E-Mail zu erreichen.

Schule:
Die Schule hat mich absolut vom Hocker gerissen. Sie war gerade erst renoviert worden und sehr modern ausgestattet. Außer mir waren noch zwei weitere Austauschschüler da - aber zum Glück niemand aus Deutschland. Wir alle wurden am ersten Tag vom Head of Sixth-Form durch die Schule geführt.
Es gab eine riesige Menge an Fächern, von denen man wählen konnte, von Tanz und plastischer Kunst über Sprachen, Musiktechnologie, Höhere Mathematik usw... Das Mensaessen war durchaus genießbar und auch bezahlbar.
Die Lehrer haben uns total freundlich und rücksichtsvoll aufgenommen und es geschafft, uns wie jeden anderen Schüler in den Unterricht zu integrieren. Die anderen Schüler waren auch sehr offen und neugierig, sodass es gar nicht schwer war, Anschluss zu finden. Da ich sehr viele Freistunden und so einige kurze Tage hatte, habe ich viel Zeit gehabt, im Music corridor Klavier zu üben, an den Schulrechnern Hausaufgaben zu machen und zu drucken und mit meinen englischen Freunden im Common room zu chillen und den Nachmittag zu verplanen - oder auch mit ein paar Lehrern zu quatschen.

Familie:
In meiner Familie habe ich mich pudelwohl gefühlt. Ich hatte eine Gastschwester aus Italien - wie ich eine Austauschschülerin - und 4 erwachsene, englische Gastgeschwister, von denen nur die Jüngste noch bei uns gewohnt hat. Wie in jeder normalen Familie wurden mir kleine Haushaltsarbeiten übertragen, zB den Geschirrspüler ein- und ausräumen und mein Zimmer sauber halten. Wir haben dafür zusammen viel unternommen, sind auf Konzertreisen gegangen und ich wurde wie selbstverständlich auch zu Familien- und Arbeitsfeiern meiner Gasteltern mitgenommen. Zu allen Fragen oder Problemen wusste meine Gastmutti Rat.
Ich habe bis heute noch guten Kontakt zu meiner Gastfamilie, die weiterhin Gastschüler aus aller Welt aufnimmt und hoffe, dass das auch lange noch so bleibt.