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Person bewertete am 08.01.17 den "Schüleraustausch Kanada" mit international Experience e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Für mich stand es recht schnell fest, dass ich iE als meine Organisation wählen würde. Zuerst hatte ich noch ein Vorstellungsgespräch bei GLS, aber das hat mich nicht so sehr überzeugt, weil sich das dort so angefühlt hat als ob ich mich bei einem Job bewerben würde. Nach dem Vorstellungsgespräch bei iE war dann ganz klar: das ist die richtige Organisation!
Ich hatte eine super Vorbereitungsphase. Es werden einem alle Regeln ausführlich dargestellt, sodass man ganz genau weiß was man alles darf bzw. nicht darf wenn man im Ausland ist. Ich finde auch, dass das Vorbereitungsseminar ziemlich gut war. Dort habe ich dann auch endlich alle anderen Kinder kennengelernt, die ins Ausland fahren würden.

Am 3.9.2015 war es dann auch für mich endlich soweit nach Kanada zu fahren, Als ich gelandet bin warteten bereits meine super netten Gasteltern und eine meiner Betreuer auf mich.
Die Betreuung vor Ort war echt super. Da auch so viele Austauschschüler da waren wo ich war, haben unsere Local Coordinators (so heißen die Betreuer) ein Programm für uns zusammengestellt, welches wir in der Zeit, in der wir alle da waren, durchgeführt haben (Dinge, wie Water Rafting, Freizeit Park, viele Ausflüge zu Seen und Bergen, Shopping Days etc.).

Die Schule war der Hammer. Ich hatte die Freiheit alle meine Fächer selber zu wählen (natürlich mit Rücksicht auf Mathe und Englisch). Die Auswahl an den Fächern war so riesig! Theater, Musik, Bio, Physik, Chemie sowie Tischlern, Kochen, KFZ Mechanik und Metallarbeiten. Die Schule legt großen Wert auf das praktische Arbeiten und das fand ich echt cool; so wurde mir nie langweilig. Außerdem gab es viele Sportteams und andere Aktivitäten, die man da nach der Schule machen konnte: Theater, Band, Chor etc.
Das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler ist da auch anders als in Deutschland. Es war ein echt entspannter Umgang miteinander, und, obwohl es im englischen ja nur "you" gibt, hatte man das Gefühl, dass man sich da duzt. Die Lehrer waren nämlich immer so freundlich mit einem, haben gerne geholfen und waren wie Freunde zu Dir. Es hat echt Spaß gemacht da in die Schule zu gehen.

Ich hatte einen Gastbruder aus Brasilien in meiner Familie. Sein Name ist Matias. Ich kann nur sagen, dass wir uns jetzt noch schreiben, denn wir haben uns in Kanada so gut miteinander verstanden, sodass wir Freunde fürs Leben geworden sind.
Unsere Gasteltern waren sehr nett und lustig. Unsere Gastmutter hat uns jeden Abend lecker bekocht und der Gastvater ist oft mit uns auf kleine Adventures gegangen, weil er gerne rausgeht. Und das haben wir natürlich sehr gerne gemacht. Auch mein Verhältnis zur Familie war sehr gut. Ich war zwar oft nicht zu Hause (Matias auch nicht) weil wir oft lange in der Schule waren wegen Sport oder Theater und Band. Wir haben uns auch oft mit Freunden getroffen. Unsere Gasteltern haben uns vieles erlaubt und waren nie streng mit uns. Natürlich gab es mal kleine Streitereien hier und da, aber das gehört nun mal zum echten Leben dazu :) Und ich muss noch hinzufügen, dass es immer gut ankommt, wenn man sich ein bisschen im Haushalt engagiert: wie z.B den Müll raus bringen, die Einfahrt vom Schnee freischaufeln, die Spülmaschine ausräumen etc. So sichert man sich nämlich immer schnell einen Bonus bei den Gasteltern, und so schlimm ist es ja auch wieder nicht sich mal ein bisschen am Haushalt zu beteiligen.

Ich hatte die Zeit meines Lebens in Cranbrook, Canada. Ich würde da gerne nochmal hin, und irgendwann vielleicht für immer.