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Person bewertete am 24.08.17 den "Schüleraustausch USA" mit international Experience

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Die Vorbereitung hat mir geholfen ein paar Fragen schon im voraus zu beantworten. Hilfreich fand ich auch die Ängste der anderen Teilnehmer zu kennen und zu wissen, dass die sich gar nicht so von meinen und deren die schon über die Jahre davor ein Austausch Jahr gemacht haben unterscheiden. Das Treffen mit den Returnees hat auch nochmal dazu beigetragen, dass ich einige Ängste beseitigen konnte.
Die Betreuung war klasse! Meine lokal coordinatorin wohnte nur die Straße runter und wir haben uns fast jede Woche einmal getroffen, weil uns ständig über den Weg gelaufen sind. Meistens im Supermarkt.

Meine Schule war super! Sie war von der Anzahl der Personen kleiner als meine Schule in Deutschland, aber die Schule war riesig (und alles war auf einer Ebene [wuhuh ] ). Als ich Fragen hatte, zu meinem Stundenplan oder was die einzelnen Veranstaltungen für mich bedeuten war jeder sofort bereit mir zu helfen, egal ob es Schüler / Schülerinnen, Lehrer /Lehrerinnen selbst die Frauen aus dem Sekretariat haben wir geholfen. Die Schule hat mir sogar ein Football Trikot geschenkt. Und als ich jetzt zu Besuch da war haben die sich sogar darum gekümmert, dass ich mein Yearbook abholen kann und das ich zwei neue T-shirts von der Schule bekomme. ( Erwähnenswert ist das es alles während den Sommerferien in Amerika war).

Meine Gastfamilie war bzw. ist der Hammer! Ich war eine der letzten die eine Gastfamilie bekommen hatte, aber die Zeit zu warten hat sie gelohnt. Zu Hause sind wir nur zur zweit in Amerika waren wir auf einmal acht! Und es ist definitiv einfacher sich zur zweit auf etwas zu einigen, als es ist sich mit acht Leuten auf etwas zu einigen. Wir sind viel gereist und wir hatten immer was zu tun. Das hat verhindert, dass ich auch nur eine SEKUNDE über Zuhause nachdenken konnte. Hinzu kommt, dass sie mir einen meiner größten Träume erfüllt haben indem wir nach Kalifornien geflogen sind.

Ich hab mir mit meiner Gastschwester ein Zimmer geteilt. Am Anfang war ich skeptisch dem gegenüber, aber es war das totale Gegenteil. Jeden Abend haben wir über unseren Tag gesprochen und dann über Gott und die Welt. Aus uns beiden sind richtige Schwestern geworden und wir stehen uns immer noch sehr nahe. Meine drei Gastbrüder waren zu dem Zeitpunkt alle 8 Jahre alt. Und wie halt alle 8 jährigen sind: Sie nerven, aber man hat sie trotzdem lieb.

Und jetzt 2 Jahre danach, ist so als wäre ich nie weg gewesen, natürlich hat sich jetzt einiges verändert, aber das Verhältnis ist immer noch dasselbe.

Als ich dieses Jahr zu Besuch war, sind wir nach Virginia gefahren und waren sogar in New Jersey und New York! Es war ein spontaner Trip, aber er hat mega viel Spaß gemacht. Dafür haben sich die 15 Stunden Autofahrt gelohnt.

Ich kann jedem nur raten wer die Chance dazu hat ein Austausch Jahr zu machen, auch wenn es nur 6 Monate sind, sollte es auf jeden Fall machen! Diese Erfahrung ist unbeschreiblich und nicht jeder hat die Chance dazu. Und es ist unglaublich denn man lernt nicht nur Amerika kennen, sondern die ganze Welt. Ich kenne jetzt Leute aus Thailand, Mexiko und Schweden.

Zudem hat mir der Austausch auch persönlich geholfen offener zu werden. Früher konnte ich es nicht ausstehen mit fremden Leuten zu reden, aber in Amerika musste ich das schließlich machen. Und ich bin noch verantwortungsvoller geworden und ich habe gelernt was es heisst mit einem bestimmten Geldbetrag auszukommen.
Amerika hat mir geholfen erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

Außerdem macht sich so ein Austausch Jahr super in einer Bewerbung.

Also Danke dafür!