bewertete am 10.11.18 den "Schüleraustausch USA" mit international Experience

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Auf IE aufmerksam geworden bin ich durch die JuBi. Für alle die nicht wissen was das ist, es ist die Jugend Bildungsmesse, welche in vielen Großstädten Deutschlands vertreten ist. Eigentlich komme ich aus Frankfurt am Main, aber hatte die JuBi bei uns knapp verpasst und bin mit meinen Eltern nach Kassel gefahren. Vielen Dank an meine Eltern, denn an diesem Tag hat wirklich schlechtes Wetter geherrscht und eigentlich wäre es sicherer gewesen zu Hause zu bleiben. Nur ich bin überglücklich doch gefahren zu sein, sonst hätte ich wahrscheinlich nie ein so tolles Austauschjahr gehabt. Bei der JuBi werden allerlei Organisationen vertreten mit Ständen und Ansprechpartnern. International Experience hat vorallem meine Eltern in der Entscheidung gestärkt mich allein Jahr lang gehen zu lassen. Wir konnten den Mitarbeitern von IE alle Fragen stellen die wir hatten und diese haben uns das Anmeldeverfahren und mögliche Komplikationen die auftreten können, gut erklärt. Daraufhin haben wir, nach etwas Bedenkzeit, ein Interviewtermin vereinbart und IE hat überprüft ob ich mich auch für ein Auslandsjahr eigne, sprich ob ich überhaupt schon reif genug dafür bin. Alles ist super gelaufen und bald darauf kam schon die Einladung zum Vorbereitungsseminar in Wiesbaden. Das hat den uns Austauschülern am meisten geholfen. Innerhalb eines Wochendes gab es verschiedene Seminare, an denen man teilnehmen musste, zu bestimmten wichtigen Themen wie der Schule, Gastfamilie, Heimweh, Verhaltensregeln, des Visa-Antrags usw. Es kämen ehemalige Austauschüler die uns von ihren Erfahrungen erzählt haben und mit denen man im Vertrauen sprechen konnte, bei eventuellen Fragen. Außerdem hat man unter Gleichgesinnten noch viele Freunde getroffen. Die Anreise erfolgte eigenständig, was zur Vorbereitung für den Flug sein sollte, den man natürlich auch alleine durchstehen muss. Am letzten Tag würde man von seinen Eltern abgeholt, die dann auch noch die Gelegenheit bekamen Fragen zu stellen und an einem Seminar teilnahmen. Online musste man bestimmte Bewerbungsfahren abschließen um einer Gastfamilie zugeteilt zu werden. Ich habe meine wirklich erst kurz vor Abreise bekommen und war schon die ganze Zeit super nervös, aber keine Sorge man wird immer zugeteilt und letztendlich war es das Beste, was mir passieren konnte. Ich kam nach Texas und meine Gastfamilie bestand aus meinem Gastbruder (7), meiner Gastmama und meinem Gastvater. Ich wurde herzlichst von ihnen aufgenommen und sofort von jedem willkommen geheißen. Sie hatte vor 7 Jahren schon einmal eine Austauschülerin, aber das macht nichts. Sie gaben mir nie das Gefühl etwas zweitrangiges zu sein oder verglichen mich. Im Gegenteil wir hatten meist so viel zu tun, dass es nie langweilig werden konnte. Ich persönlich hatte kein Heimweh, aber das liegt an meinem Charakter. Trotzdem habe ich versucht einmal im Monat mit meiner Familie zu skypen. Mit Freunden war es etwas schwieriger, was eigentlich auch nicht so schlecht ist, da durch das dauernde sprechen der eigenen Muttersprache sich meine Englischkenntnisse wahrscheinlich nicht so schnell verbesserten hätten.

Ich ging in die örtliche Highschool und durfte mir vorher meine Kurse selbst auswählen. Glücklicherweise durfte ich extravagante Sachen wie Psychologie wählen und die Dinge die ich nicht mag (Physik), die für die anderen 11. Klässler eigentlich vorgesehen waren, nicht belegen. Die meisten Freunde habe ich in meinem Wahlfach, sprich Chor, gefunden. Zu ein paar habe ich noch engen Kontakt, aber sonst gibt es immernoch Social Media. Meine Schule war rießig mit ca. 2000 Schülern. Aber alles war klar strukturiert. Morgens bin ich mit dem Schulbus hingebracht worden, dann gab es 2 Stunden (je 90 min) Unterricht, dann Mittagspause, dann nochmal 2 Stunden Unterrichg und am Ende würde ich wieder mit dem Bus mach Hause gefahren.

Im Falle von Problemen mit meiner Gastfamilie oder anderen Sachen hätte ich mich jederzeit an meine Local Coordinatorin wenden können. Ich hatte ihr Telefonnummer und E-Mail Adresse, womit ich sie sofort kontaktieren hätte können. Es gab monatliche Treffen oder wenn nicht dann ein Telefongespräch um zu überprüfen, ob bei mir alles in Ordnung ist. Meine Local Coordinatorin war super lieb und bis jetzt habe ich noch Kontakt zu ihr.

Ich bin froh mit IE im Ausland gewesen zu sein und finde sie haben einen sehr guten Job geleistet!