bewertete am 03.01.20 den "Schüleraustausch England" mit international Experience

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Die Vorbereitung seitens iE fand ich persönlich sehr gut und hat mir einiges gebracht, sodass ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen musste. Auch die Tatsache, dass ich die Zuständigen in Deutschland vorher persönlich kennenglernt habe hat mir viel gebracht.

Betreuung

Zur Betreuung vor Ort durch meinen Local Coordinator muss ehrlicherweise sagen, dass sie ziemlich schlecht, sehr spärlich und nicht besonders einfühlsam war. Persönlich habe ich vier Mal Kontakt gehabt: Beim Abholen vom Flughafen, beim Essen mit allen Austauschschüler*innen nach 3 Wochen, bei meinem Gastfamilienwechsel und bei einem Wochenendausflug mit allen Austauschschüler*innen nach zweieinhalb Monaten. Seitdem habe ich absolut nichts mehr gehört, es gab auch keinen anderweitigen Kontakt. Als ich nach einem Monat meines Aufenthaltes Kontakt aufgenommen habe, weil es Probleme mit meiner Gastfamilie gab, wurde mir als allererstes die Schuld daran gegeben, "weil ich ja unbedingt ein eigenes Zimmer haben wollte und damit selbst Schuld sei, dass ich einsam bin". Letztendlich konnte ich die Gastfamilie wechseln, aber das hat mir natürlich überhaupt kein gutes Gefühl gegeben und das Vertrauen in meinen Local Coordinator ist seitdem nicht mehr vorhanden.

Schule

In meiner Schule war alles immer gut. Ich bin eine von sechs Austauschschülerinnen und im Generellen werden wir nicht anders behandelt als die anderen Schüler*innen. Da ich allerdings nicht bis zu den Abschlussklausuren am Schuljahresende bleibe, sondern nach einem halben Jahr jetzt wieder gehe, musste ich nicht alle Tests und Klausuren mitschreiben.

Familie

Ich habe nach einem Monat meine Gastfamilie gewechselt, was definitiv die allerbeste EIntscheidung überhaupt war. Ich habe anfangs bei einer älteren Frau gelebt, die von meinem Local Coordinator völlig falsche Vorstellungen vermittelt bekommen hat. Das was ihr gesagt wurde, bezieht sich auf Gastschüler, die maximal einen Monat bleiben und da ich ihre erste Gastschülerin war, die länger bleiben sollte, lief es einfach ncht wie es sollte. Im Großen und Ganzen wurde ihr gesagt, dass ich Frühstück, Abendessen und ein Zimmer zum Schlafen (und natürlich das Bad) brauche und so hatte ich absolut keinen Familienanschluss in jeglicher Form und war, wie schon vorhin erwähnt, einfach einsam. Bei meiner neuen Gastfamilie bin ich super glücklich, ich weiß nicht ob sie andere Infos bekommen haben, aber es kommt ja immer darauf an, was von sich aus noch gemacht wird. Ich war nicht mehr einsam und ich hatte Anschluss und einfach eine tolle Zeit und tolle Familie.