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Person bewertete am 03.02.15 den "Schüleraustausch USA" mit ISKA Sprachreisen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Mein Austauschjahr war so unglaublich unmfangreich, dass es mir schwer fällt hier etwas zu schreiben ohne gleich den halben Tag dafür zu verbrauchen. Dennoch will ich ein paar Dinge erzählen oder wenigstens anschneiden. Wie unglaublich gut meine Gastfamilie war habe ich ja bereits erwähnt. Mit Ihnen bin ich jede Woche zur Kirche gefahren und habe dort eine liebevolle Gemeinschaft erlebt, die man hier in Deutschland sehr vermisst (was Kirchen angeht). Schnell war ich als Drummer für die Jugend-Worship-Band engagiert und auch Teil eines Theaterteams, eines Jugendchores, eines Jugendensembles (kleinerer Chor) und hätte ich mehr als 24 Stunden, dann wäre ich noch in so einigen anderen Gruppen gewesen. Ich sollte wohl dazu erwähnen, dass ich bereits vorher überzeugter Christ war und in NICHTS dort 'reingezogen' wurde. Die Zeit in der Gemeinde war für mich immer eine wunderbare Zeit um Kontakte aufzubauen und zu pflegen. So viele Freunde wie ich dort hatte, habe ich in Deutschland lange nicht. Natürlich ist an einem Austauschschüler auch immer etwas 'exotisches', was mir natürlich mit in die Hand gespielt hat. Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass einige dieser Freundschaften bis heute andauern. Erst letztes Jahr durfte ich sogar Trauzeuge meines lieben Freundes sein. Ich glaube wenn ich zurückdenke, dann blende ich sicherlich die eine oder andere negative Erfahrung aus (was ja ganz natürlich ist) aber in der Retroperspektive wirkt mir dieses Auslandsjahr fast wie eine Art Traum. Ein Traum, in den ich mich auch heute gerne noch zurückversetze. Zum Schluss will ich erwähnen, dass man selbstverständlich über jede Organisation auch negative Dinge hört. Ich glaube es lässt sich garnicht ausschliesen nach (40?) Jahren der Arbeit mit Austauschschülern. Und natürlich muss auch gesagt werden, dass nicht jeder in eine Familie kommt, die so 100% zu ihm/ihr passt wie es bei mir der Fall war. Ich glaube auch, dass es manchmal der richtige Schritt ist, die Familie zu wechseln, wenn man merkt, dass es wirklich nicht passt. Aber oft hilft es, als erstes mich selbst zu beobachten und zu schauen: Wie bringe ich mich in die Familie/Gemeinschaft ein? Was erwarte ich von Ihnen und was bringe ich mit? Selbstverständlich ist nicht jeder so extrovertiert wie ich und trotzdem muss manchmal die Komfortzone verlassen werden um eine echte Komfortzone zu erhalten. Nämlich indem ich auf Leute zugehe, mit offenem Herzen und bereit bin mich mit einzubringen. Ich kann jeden dazu ermutigen über ein Jahr im Ausland nachzudenken. Eine solche Erfahrung lässt sich nicht aufwiegen und ist eine absolute Bereicherung!

Vorbereitung:
Die Vorbereitung fand in mehreren Treffen statt, die mich Stück für Stück an das Auslandsjahr herangeführt haben. Was mir am prägnantesten in Erinnerung geblieben ist: Ich habe mich sicher gefühlt. Die Leute wussten wovon sie sprechen und es war sehr persönlich.

Betreuung:
Ich muss gestehen, das kann ich schwer beantworten, weil ich kaum Betreuung in Anspruch genommen habe. Das einzige was ich mitbekommen habe war, dass mein Gebietsrepräsentant (Arearep.) sich aub und zu per Telefon meldete, fragte wie es geht und ich nur sagen konnte: "Alles ist perfekt!" An dieser Stelle helfen hoffentlich die Erfahrungen anderer weiter ;)

Ansprechpartner:
Ich musste nur meinen Namen nennen und er/sie hatte alles auf dem Schirm. Es war persönlich und damit auch sehr gut. Dadurch hat man das Gefühl ernst genommen zu werden.

Familie:
Meine Gastfamilie war ursprünglich nur eine "Willkommens-Familie". Eine erste Bleibe und nach gewisser Zeit sollte ich in meine richtige Gastfamilie kommen. Nun war meine dortige Host-Mutter eine Gebietsrepräsentatin und nach einiger Zeit fragte ich: "Gibt es eigentlich schon eine 'richtige' Familie für mich?". Ihre Antwort macht sehr deutlich, wie gut unsere Beziehung schon nach anderthalb Wochen war. "You're not going anywhere" - "Du gehst nirgendwo hin". Wir haben sogar jetzt noch Kontakt und das ca 7 Jahre nach dem Austausch. Sie kommen sogar dieses Jahr zu meiner Hochzeit!!!

Schule:
Die Schule hat viel Spaß gemacht. Ich war ganz bewusst dort nicht in sämtliche Leistungskurse eingeschrieben um nicht nur für die Schule büffeln zu müssen. Aber ich habe die Atmosphäre unglaublich geliebt! Besonders im Schul-Fußball - an diese Zeit erinnere ich mich auch heute noch sehr gerne! Manchmal vermisse ich es direkt (7 Jahre später). Der Studentcouncelor (Eine Art Betreuungslehrer) war sehr freundlich und besonders uns Austauschschülern sehr wohlwollend gegenüber. Eine tolle Zeit!