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Person bewertete am 30.01.15 den "Schüleraustausch USA" mit ISKA Sprachreisen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Ein Auslandsjahr zu wagen ist immer eine große Entscheidung. Viele haben am Anfang Angst davor. So war es auch bei mir. Ich hatte zwar nicht direkt Angst, aber doch war ich mir nicht ganz im Klaren, was ich da wirklich tat. Nervosität ist wohl das beste Wort dafür. Aber einmal angekommen ist alles wovor man sich vorher gefürchtet hat vergessen. Man ist mitten im Leben. Man erlebt viel zu viel Neues, um über alte Sorgen zu grübeln. Dabei ist Beschäftigung wichtig. Jeder sollte sobald er ankommt aktiv werden, mit was auch immer. Am Anfang vergeht die Zeit noch recht langsam. Alles ist neu und ungewohnt. Das wird schnell vergehen. Sobald man im schulischen Alltag ist wird alles normal. Man lebt das Leben als wäre man dort geboren worden. English lernt man normalerweise in den ersten 2-3 Monaten. Ich konnte mich nach 2 Wochen relativ gut verständigen. Nach 2 Monaten konnte ich fließend English. Man macht sich vorher unnötiger Weise viele Sorgen über die Sprache. Darüber sollte man sich am wenigsten Sorgen machen. Generell sind Sorgen vorher meist vollkommen unbegründet. Jedoch sollte man viel Toleranz besitzen. Man wird in der neuen Umgebung viele ungewohnte Dinge sehen, die vielleicht nicht immer dem eigenen Weltbild entsprechen. Auch sollte man sehr anpassungsfähig sein. Denn Amerikaner werden nicht ihre Sitten zugunsten von einem Fremden ändern. Wenn man darauf eingestellt ist kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Die Familie will natürlich auch dass man ein wenig von seiner eigenen Kultur mitbringt. Gastgeschenke sind auch eine willkommene Abwechslung. Ich selbst habe meiner Familie aus Oregon ein wenig deutsche Weihnachtskultur näher gebracht. Meine Familie war deutschstämmig also hatten wir von dieser Seite her wenige Probleme. Ich hatte eine durchschnittliche Amerikanische Familie. Ein Elternpaar mit 2 Söhnen. Die Familie hatte eine Katze und einen Hund. Die Gegend in die ich kam war sehr ländlich, wen auch in den Bergen gelegen. Der Name des Ortes war Sisters, gelegen in Central Oregon. Ich hatte vorher mit der Erwartung gelebt es würde sich dort um eine Waldgebiet handeln. Dementsprechend war ich überrascht als ich in einer Wüste landete. Daran hatte ich mich aber überraschend schnell gewohnt. Ich hatte von Anfang an sehr viel zu tun. Schon am 3. Tag fingen meine Brüder und ich an Soccer zu spielen. Die Beschäftigung hat mir sehr geholfen zurecht zu kommen, da ich schon früh viele Kontakte knüpfen konnte. So war mein Schulumfeld auch schon früh bestimmt denn ich hatte hauptsächlich Freunde aus dem soccer team, was generell wegen der grossen Erfolge sehr beliebt war. Natürlich hatte ich auch Freunde aus dem Umfeld meiner Brüder, das ist aber normal. Das Soccer spielen generell war eines der prägenden Dinge meines Jahres. Die Mannschaft gewann die Meisterschaft im Bundesstaat. Nie hatte ich in Deutschland so einen Sportsgeist gesehen. Jeder war mit allem was er hatte beim Sport dabei. Obwohl wir eine sehr kleine Schule waren, ca 500 Schüler, stellten wir eine extrem starke Mannschaft. Der Sport ist aber nicht das einzige was Amerika besonders macht. Am besten ist es sowieso wenn man es einfach selbst ausprobiert.

Vorbereitung:
ISKA hat mich mit allen nötigen Infos versorgt. Es gab im Sommer ein Vorbereitungstreffen, das sehr hilfreich war. Dort gab es die Möglichkeit einige ehemalige Austauschschüler zu treffen. Diese konnten ihre Erfahrungen weitergeben. Das war das, was mir am meisten Mut für meine Reise gemacht hat. Daher ist dieses Treffen besonders zu empfehlen.

Betreuung:
Für jeden Bundesstaat gibt es mehrere Betreuer die sich um die Schüler kümmern, was in meinem Fall reibungslos geklappt hat. Um ehrlich zu sein hatte ich nie wirklich Probleme bei denen mir geholfen werden musste, jedoch gab es bei anderen Schülern durchaus Bedarf an Hilfe. Die Betreuer sind rund um die Uhr für jeden da. Alle Betreuer die ich jemals getroffen habe waren sehr vertrauenswürdig und pflichtbewusst.

Ansprechpartner:
Ich hatte nie irgendwelche Probleme, also kann ich nur gutes sagen.

Familie:
Ich habe in den USA eine zweite Familie gefunden. Am liebsten würde ich immer noch bei Ihnen wohnen, mir gefällt es in Amerika besser als in Deutschland. Von Anfang an gab es nie Probleme und es war immer ein sehr entspanntes Verhältnis zwischen mir und meiner Familie. Um ehrlich zu sein habe ich das beste Los gezogen, das es gibt.

Schule:
Ich werde diese Schule nie wieder vergessen. Schule in Deutschland verbinde ich mit Pflicht und Stress. In America war das ganz anders. Nichts hat mich jemals an schulischen Stress erinnert. Die Lehrer sind freundlich und hilfsbereit, der Untericht ist interessant und die Auswahl an Fächern ist einfach unglaublich. Zusätzlich kann man selbst bestimmen welche Fächern man nimmt, also ist immer eine gewisse Freiheit geboten. Das beste war jedoch das Sportangebot. Sowohl in der Schulzeit als auch in der Freizeit gibt es dutzende Wahlmöglichkeiten. Für einen leidenschaftlichen Sportler ist das ein Traum.