Southern Cross

  • Organisation: ISKA
  • Organisation: CAMPS
  • Organisation: GYG
  • Organisation: IE
  • Organisation: AIFS
  • Organisation: Do it!
  • Organisation: Stepin
  • Organisation: DFSR
  • Organisation: STS
  • Organisation: SouthernCross
  • Organisation: Praktikawelten
  • Organisation: Ayusa
  • Organisation: team
  • Organisation: HiCo
  • Organisation: IMB
  • Organisation: ehighschool
  • Organisation: Xplore
  • Organisation: ASSE
  • Organisation: EF
  • Organisation: IHF
  • Organisation: Travel Kiwi
  • Organisation: GIVE
  • Organisation: iSt
  • Organisation: TravelWorks
  • Organisation: TREFF

Ich würde es immer wieder machen und die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei... - Sarah Heuser, Australien

Dass ich ein halbes Jahr nach Australien gehen würde, hätte ich niemals geglaubt. Hätte mir, dem schüchternen, jungen Mädchen, jemand genau das erzählt, ich wäre nur lachend weitergegangen. Aber jetzt habe ich es schon hinter mir und ich muss ganz ehrlich sagen, es war die wahrscheinlich schönste Zeit meines Lebens!

Alles hat damit angefangen, dass ich durch das Internet gesurft bin um mich über Schüleraustausche zu informieren. Das Land, in das es ging, musste ausgesucht werden… USA? Da geht jeder hin. Kanada? Zu kalt, zu amerikanisch. Australien? Tolle Landschaft, interessante Kultur und einfach etwas ganz anderes. Mit Southern Cross wurde ich eigentlich vom ersten Tag, wo ich die Broschüre in der Hand gehalten habe, gut beraten. Deshalb war für mich eigentlich sehr schnell klar, dass das „meine“ Organisation sein soll. Alles war wirklich super organisiert – von Vorbereitungsgespräch über Vorbereitungsseminar bis hin zu den letzten Flugvorbereitungen und den Aufenthalt in Singapur. Als ich nach 13 Stunden Flug in Singapur angekommen bin mit den anderen aufgeregten Leuten, sind wir erstmal schwimmen gegangen und dann ging es noch mal ins Flugzeug, endlich nach Brisbane! Noch 7 Stunden. Als wir dann (endlich) angekommen, durch die Passkontrolle gegangen sind, unsere Koffer abgeholt haben und an den Schnüffelhunden vorbei gegangen, konnten wir endlich raus. Und dann stand mein Gastvater da, der mich sofort erkannt hatte, umarmte mich herzlich und stellte mir meine zwei Gastschwestern vor. Meine Gastmutter und der Hund haben währenddessen „zu Hause“ auf mich gewartet. Plötzlich war alles… da. So wirklich. Und irgendwie anders als in Deutschland. Die Autos fuhren falschrum, alle reden Englisch (und den „Aussie Slang“ finde ich persönlich in keiner Weise komisch oder nur schwer zu verstehen, ganz im Gegenteil!) und es ist eben irgendwie schon wie im Film. Aber daran habe ich mich (fast schon erschreckend) schnell gewöhnt und ich kann schon irgendwie sagen, dass ich quasi fünf Monate im Urlaub/Film/Traum gelebt habe.

Die Schule würde ich allerdings nicht als eine Schule beschreiben, wie man sie im Fernsehen sieht (liegt wohl daran, dass die meisten in Amerika spielen ;)). Schuluniformen sind Pflicht, da ist gar nicht drum herum zu kommen. Die Uniform Regelung, die man mitbekommt und auf der Internetseite lesen kann, sehen wirklich sehr streng aus (bei mir stand drin, dass man Haargummis in blau oder grün tragen sollte, wie die Schulfarben), aber 100 % hält sich doch keiner dran. ;) An meiner Schule, der Craigslea State High School, gibt es immer nur bestimmte Blöcke, die hauptsächlich für ein bestimmtes Fachgebiet sind. (K Block = Hauswirtschaft, Technik; S Block = Tanzraum; E Block = Englisch usw.) Ist zwar am Anfang eine große Suche vor jeder Stunde, aber da findet man sich schnell rein :)

Mein Tag bestand eigentlich immer aus: Aufstehen – fertig machen (was nicht sonderlich viel Zeit in Anspruch nahm ;)) – Frühstücken und dabei mit meiner Gastmama reden – mit dem Bus zur Schule – 1. Und 2. Stunde (70 Minuten pro Stunde) – Morning Tea für 25 Minuten – 3. Stunde – Lunch für 50 Minuten – 4. Stunde – nach Hause oder nach Chermside, einem riesigem Shoppingcenter – Hausaufgaben – Beim Kochen helfen und essen ;) – TV schauen – Bett. Das sieht wahrscheinlich nicht sonderlich spannend aus, aber meine Tage waren wirklich (fast) immer sehr schön, was aber auch daran, dass meine Gastfamilie viel mit mir gemacht hat.

Ich habe meine Zeit wirklich genossen und es war eine supertolle Zeit. Ich würde es immer wieder machen und die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei. Ich kann es auf jeden Fall nur jedem empfehlen!

Danke auch an Southern Cross für die wirklich tolle Organisation!

Back