X-CHANGE - Der Schüleraustausch Podcast | Folge 258 | 21.08.2026
#258 Orientation Days ✈️🌏 Der perfekte Start ins Auslandsjahr?
Was genau sind eigentlich Orientation Days und was erwartet dich dabei? In dieser Folge erzählen Malin und Jolina von ihren persönlichen Erfahrungen in Neuseeland und Australien. Sie sprechen darüber, wie die ersten Tage im Gastland ablaufen, welche Aktivitäten auf dem Programm stehen, warum die Orientation beim Einleben helfen kann und ob sich die zusätzlichen Kosten für ein solches „Soft Landing Camp“ wirklich lohnen.
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00:00:00: Intro
00:00:37: Was sind Orientation Days
00:02:46: Flug und Einreise
00:04:39: Jolinas Orientation
00:07:43: Betreuer
00:08:29: Malins Orientation
00:11:55: Preis
00:13:00: Aktivitäten
00:14:55: Flug zur GF
00:16:47: Seminare
00:18:24: Nachteile ohne Orientation
00:21:17: Vorteile einer Orientation
00:23:24: Outro
Das Transkript ist aktuell nicht verfügbar.
Die ersten Tage im Gastland sind aufregend, aber oft auch mit vielen Fragen und einer gehörigen Portion Nervosität verbunden. Genau hier setzen die Orientation Days an. In dieser Folge erklären Malin und Jolina, was sich hinter diesem Angebot vieler Austauschorganisationen verbirgt und berichten von ihren eigenen Erfahrungen in Australien und Neuseeland.
Orientation Days finden meist direkt zu Beginn des Auslandsjahres statt. Bevor es in die Gastfamilie geht, verbringen die Austauschschüler:innen einige Tage gemeinsam mit anderen Teilnehmer:innen und Betreuer:innen in einer größeren Stadt des Gastlandes.
Welche Stadt das ist, hängt von der Organisation und teilweise auch von der Region ab. Typische Beispiele sind New York in den USA, Sydney in Australien, Auckland in Neuseeland oder Toronto in Kanada. Manche Organisationen bezeichnen die Orientation Days auch als „Soft Landing Camp“.
Jolina erzählt, wie ihre Orientation in Sydney abgelaufen ist. Nach der langen Anreise wurde die Gruppe von den Betreuer:innen gemeinsam durch die Einreise begleitet. Gerade bei einer Reise in ein weit entferntes Land kann das eine große Hilfe sein: Wer zum ersten Mal alleine international unterwegs ist, kann bei Einreiseformalitäten schnell nervös werden. Mit erfahrenen Betreuer:innen an der Seite fühlt sich dieser erste Schritt ins neue Land etwas weniger überwältigend an.
Nach der Ankunft ging es für Jolina direkt weiter. Die Gruppe wohnte in einem Hostel am Hafen und hatte in den wenigen Tagen ein dichtes Programm. Dazu gehörten unter anderem eine Surfstunde am Manly Beach, Fahrten mit der Fähre, eine Bootstour durch den Hafen, ein Besuch des Taronga Zoos, die Royal Botanic Gardens und verschiedene Stadtrundgänge.
Dabei ging es nicht nur darum, möglichst viel von Sydney zu sehen: Die Aktivitäten boten auch die Möglichkeit, die anderen Austauschschüler:innen kennenzulernen und gemeinsam die ersten Eindrücke vom neuen Zuhause zu sammeln.
Besonders interessant ist dabei der Unterschied zwischen den Erfahrungen der beiden. Malin hatte aufgrund der Corona-Pandemie keine klassische Orientation mit ihrer Austauschorganisation. Stattdessen organisierte ihre Schule später eine gemeinsame Reise nach Auckland für die Austauschschüler:innen.
Dort besuchte die Gruppe unter anderem ein All-Blacks-Erlebnis, war am Hafen und erkundete die Stadt. Im Vergleich zu Jolinas Orientation war das Programm deutlich weniger strikt: Es gab verschiedene Angebote, an denen man freiwillig teilnehmen konnte, aber auch viel freie Zeit.
Ein weiterer Bestandteil der Orientation Days können Informationen rund um das Leben im Gastland sein. Dazu gehören beispielsweise Themen wie Kulturschock, kulturelle Unterschiede oder der Umgang mit Problemen in der Gastfamilie. Wie ausführlich dieser Teil gestaltet wird, unterscheidet sich allerdings von Organisation zu Organisation.
Bei Jolina wurden solche Themen eher nebenbei – beispielsweise beim gemeinsamen Essen – besprochen und nicht in langen Seminaren vermittelt. Gleichzeitig betont sie, dass wichtige Informationen normalerweise auch unabhängig von einer Orientation von der Organisation bereitgestellt werden.
Lohnt sich die Teilnahme also? Für Malin war die fehlende Orientation kein großes Problem, da sie später durch ihre Schule und andere Austauschschüler:innen Unterstützung bekam. Trotzdem glaubt sie, dass ihr besonders die gemeinsame Anreise und das Kennenlernen anderer Austauschschüler:innen den Start erleichtert hätten.
Jolina sieht genau darin einen der größten Vorteile: Gerade am Anfang kann es unglaublich hilfreich sein, Menschen kennenzulernen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Aus diesen ersten Begegnungen können Freundschaften entstehen, und während des Auslandsjahres hat man jemanden, mit dem man Erfahrungen, Fragen oder auch Probleme besprechen kann.
Auch die Möglichkeit, bereits zu Beginn mehr vom Gastland zu sehen, ist ein Pluspunkt. Schließlich schafft es nicht jede Gastfamilie, während des gesamten Auslandsjahres mit ihrem Austauschschüler oder ihrer Austauschschülerin viele verschiedene Orte zu bereisen. Die Orientation kann deshalb eine gute Gelegenheit sein, direkt zu Beginn einen weiteren Teil des Gastlandes kennenzulernen und vielleicht sogar Kontakte zu anderen Austauschschüler:innen aus verschiedenen Regionen zu knüpfen.
Natürlich sprechen die beiden auch über die Finanzierung. Je nach Organisation, Reiseziel und Programm können die Orientation Days mehrere hundert Euro kosten.
Dabei sollte man sich anschauen, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind und wie umfangreich das Programm ist. Für Jolina waren beispielsweise Unterkunft, Verpflegung und zahlreiche Aktivitäten Teil der Erfahrung.
In dieser Folge erfährst du also, was dich bei Orientation Days erwartet, wie unterschiedlich sie gestaltet sein können, welche Vorteile sie für den Start ins Auslandsjahr haben und worauf du bei den Kosten achten solltest.
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