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bewertete am 05.08.18 den "Schüleraustausch Kanada" mit American Institute For Foreign Study

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Mein Auslandsjahr in Kanada- wunderschön, unvergesslich und die beste Zeit meines Lebens!

Die Vorbereitung hat mir vollkommen gereicht. mein Study-Permit war mit der Hilfe aus einem der Vorbereitungsbriefe schnell beantragt. Ich habe mich eigentlich zu keinem Zeitpunkt vor meinem Abflug unvorbereitet gefühlt.
Die Rundbriefe kamen in guten Zeitabständen zueinander und zur Ausreise. Die kanadische SIM-Karte, die mir AIFS zugeschickt hatte, hat auch ohne Probleme funktioniert. Es war wahrscheinlich nicht der günstigste Flat, aber für mich hat es vollkommen gereicht. Und ehrlich gesagt, war ich ein bisschen zu faul, um meinen Anbieter zu wechseln.

Die Betreuung in Deutschland und Kanada war seht gut. Ich konnte mich immer bei AIFS melden und mir wurde auch immer sofort geholfen. Außer ich hatte mal wieder Sonntags angerufen...
Auch in Kanada war meine Betreuung sehr gut. Die Gastfamilienkoordinatorin war sehr nett und at mir auch mit meinem Wechsel sehr geholfen. Die International-Lehrerin war auch sehr hilfsbereit. Kurse wechseln oder sich für Ausflüge anmelden war gar kein Problem. Selbst sich das gefühlt 30. Mal von diesen Ausflügen abmelden, war auch kein Problem. Das war meine Spezialität, sich anmelden und drei Stunden später kommen und sich wieder abmelden...

Die Schule war jedenfalls für mich super einfach... Man bekommt eigentlich relativ leicht gute Noten, und wenn es nur ist, dass man seine Hausaufgaben pünktlich abgibt! Vor allem Mathe, ist verglichen zu deutschem Level, sehr einfach. Ich war im schwersten Mathekurs der 10. Klasse und als mein Lehrer mit Linearen Funktion ankam, waren ziemlich viele ziemlich verzweifelt.
Auch Englisch war kein wirkliches Problem für mich, ich hab hauptsächlich Gedichtsanalysen geschrieben. Ich dachte mir am Anfang nur so "Oh Nein, es wird schrecklich!" Allerdings meinte dann meine Lehrerin, dass es mindestens 5 Sätze sein müssen...

Ich fand, dass man Freunde auch sehr schnell gefunden hat. Ich habe meine Freunde in meiner Foods-Kurs gefunden (also Kochen). Da du in Gruppen sitzt und die meiste Zeit nur kocht, hat man viel Zeit sich zu unterhalten. Als ich meine erste Freundin gefunden hatte, hat sie mich zu ihren Freunden mitgenommen und schon war ich Part der verrücktesten und lustigsten Freunde-Gruppe, die ich jemals gesehen habe. Mit diesen Leute habe ich immer noch Kontakt und ich glaube keine möchte diesen Kontakt aufgeben. Ich hab die lustigsten Abende mit meinen Freunden erlebt. Man kann ganz schön lachen, wenn alle super müde sind und nicht mehr richtig denken kann und dann noch meine Freundin und ich ziemlich viel Süßes gegessen haben und teilweise nicht mehr richtig laufen konnten... Das bringt dann alle zum Lachen und man bekommt einen unvergesslichen Abend.
Zwei Wochenenden bevor ich wieder abgereist sind, haben meine Freunde noch eine Überraschungs-Abschiedsparty gemacht und ich glaube ich war noch nie so gerührt in meinem Leben... Alle meine Freunde sind auch mit zum Flughafen gekommen und mit mir geweint und zwischendurch gegessen.
Ich glaube, mein bester Tipp um Freunde zu finden, ist das Essen verbindet... Die meisten meiner Freunde habe ich wie gesagt in meiner Koch-Klasse gefunden, allerdings habe ich mien beste Freundin in Mathe getroffen. Ich habe jede Stunde meiner Reihe etwas zu essen mitgebracht und nach ungefähr 1,5 Wochen waren wir Freunde..

Leider musste ich meine Gastfamilie nach einem halbem Jahr wechseln, da ich mit meiner ersten nicht zurecht gekommen bin. Allerdings habe ich mich in dieser Familie super mit meiner spanischen Gastschwester verstanden, wir haben noch über unsere Wechsel Kontakt gehalten und uns auch noch ein paar Mal getroffen.
In meiner zweiten Familie lief alles viel besser, wir haben viele Ausflüge gemacht und ich hab mich wie Part einer Familie gefühlt. Meine Gastschwester und ich haben auch sonst relativ viel unternommen, wir haben ständig Gesichtsmasken gemacht, wir haben zusammen gebacken und sind Essen gegangen. Mein älterer Gastbruder und ich haben auch viel gemacht, so viel man halt machen kann, wenn er 13 Monate alt war. Mit meinem anderem Gastbruder habe ich nicht ganz so viel gemacht, es kann vielleicht daran liegen, dass er einen Monat alt war, als ich gegangen bin... Meine Gasteltern waren auch super nett, vor allem meine Gastmutter hat viel mit mir geredet. Leider musste mein Gastvater relativ oft lange arbeiten, von daher konnten wir nicht so viel Zeit miteinander verbringen.
Auch mit meiner Gastmutter habe ich oft über Esse geredet oder wir haben ihre Schwangerschaft-Gelüste ausgelebt. Meine Lieblingsbeispiele sind der Schokoladen-Milkshake um 21:30 oder das Schokoladeneis mit geschmolzener Erdnussbutter um 22:30!
Meine Gastmutter hat mich oft mit zum Einkaufen genommen und ich durfte sogar das Abendessen beeinflussen! Es scheint jetzt vielleicht nicht das aufregendste zu sein, aber meine Gastfamilie hatte mich eigentlich nie mit zum Einkaufen genommen und eigentlich hatte man keine Chance das Abendessen zu beeinflussen.
Meine Gastgroßeltern waren auch super nett und wir haben ein- zweimal im Monat ein großes Familienessen gehabt.