bewertete am 23.01.19 den "Schüleraustausch Kanada" mit American Institute For Foreign Study

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Ich bin eigentlich mit allem sehr zufrieden, besonders, dass man von seinen Betreuern immer eine schnelle Antwort bekommt und bei AIFS alle genau darüber Bescheid wissen, wer und wo man ist und einem so immer schnell helfen können. Dadurch fühlt man sich finde ich sehr gut aufgehoben und weiß, dass man nie alleine ist und immer einen Ansprechpartner hat.
Eine Sache die mich nervt ist allerdings, dass an meiner Schule Handys inzwischen verboten wurden. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, in Kanada an einer Schule zu sein, an der der Umgang mit Handys lockerer ist. Aber dafür kann AIFS natürlich nichts, die Regel würde ja auch erst eingeführt, als ich schon in Kanada war.
Mit der Vorbereitung auf den Austausch war ich aug sehr zufrieden, besonders das Vorbereitungswochenende (bei mir in Bonn) fand ich sehr gut, da man si schon mal viele andere Austauschschüler kennenlernen konnte. Bei mir ist zwar kein anderer Austauschschüler von AIFS in der Region / Stadt. Aber trotzdem habe ich schon mal Leute für die Orientation Days in Toronto kennengelernt und mich allgemein mit anderen Austauschschülern über unsere bevorstehende Zeit unterhalten können.
Mit meiner Gastfamilie bin ich wirklich eigentlich sehr zufrieden. Das einzige, was mich wirklich ein bisschen gestört hat, war, dass ich erst als ich hier in Kanada bei meiner Gastfamilie ankam, erfahren habe, dass ich noch zwei chinesische Gastschwestern habe. Daran ist ja nichts schlimm, aber ihh hätte einfach ganz gerne schon vorher darüber Bescheid gewusst, da ich mich sk ein bisschen überrumpelt gefühlt habe. Schließlich war eh schon alles neu und aufregend und ich kannte dort keinen und dann kam noch das dazu.
Mit meiner Schule bin ich ansonsten größtenteils eigentlich zufrieden. Ich hatte das Glück, dass meine Schule in Deutschland nur wollte, dass ich Mathe Belege, ansonsten konnte ich mir meine Fächer eigentlich frei aussuchen, wodurch ich viele interessante Sachen probieren konnte, die es bei uns in Deutschland nicht als Fach gibt, wie Drama und Cosmetology. Da ich auf einer französischen Schule bin, haben die allerdings darauf bestanden, dass ich in beiden Semestern einen Französisch Kurs Belege, was ich ein wenig langweilig fand, da ich gerne noch andere Sachen ausprobiert hätte. Außerdem hatte ich aus irgendeinem Grund im ersten Semester fast alle Klassen in der 9. Und jetzt im 2. Semester dann aber in der 10. Das finde ich nicht besonders gut organisiert, da ich dadurch nun in der neunten extrem viele Leute kenne und fast alle meine Freunde auch in der neunten sind, während ich in der 10. nur etwa 5 Leute kenne. Jetzt werde ich wahrscheinlich nicht mehr viel Kontakt zu meinen Freunden in der neunten haben und muss mir stattdessen nochmal komplette neue Freunde in der 20. Suchen. Das finde ich, würde nicht gerade gut von der Schule organisiert.
Was mir hier sehr gut gefällt, ist der Kunstunterricht, da man dort an sich einfach malen, zeichnen und basteln kann was man will und man einfach wirklich mal kreativ sein kann, was ich so aus dem Unterricht in Deutschland nicht kenne. Daher habe ich mich auch dazu entschlossen, nächstes Semester einen weiteren Kunst Kurs zu belegen, womit die Schule zum Glück auch kein Problem hätte. Die Hälfte meines Aufenthalts ist nun in ein paar Tagen um und ich bin sehr froh, mich dazu entschieden zu haben, ganze 10 Monate zu gehen, da mir die 5, die ich nun hier war, noch lange nicht genug gewesen wären.
Jetzt hab ich auch genug Wörter geschrieben, damit etwas gespendet wird, daher beende ich meinen Bericht mal an dieser Stelle. Es hätte jetzt nicht alles mit AIFS zu tun, aber ich wusste irgendwann nicht mehr, worüber ich schreiben sollte...