bewertete am 23.01.19 den "Schüleraustausch USA" mit American Institute For Foreign Study

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Bevor ich die Entscheidung getroffen habe ein Auslandsjahr zu machen, war ich immer sehr unsicher ob das wirklich die beste Idee ist ins Ausland zu gehen und alles für ein Jahr stehen zu lassen. Ich habe mehrere Organisationen ausprobiert, aber bei keiner habe ich mich so richtig sicher gefühlt, außer bei AIFS. Die haben mich durch regelmäßige Briefe und dem Vorbereitungstreffen in Deutschland und den USA auf mein Abenteuer vorbereitet. So, dass ich am letzten Tag vor meiner Abreise beruhigt schlafen gehen konnte.
Falls jemand Angst hat dass er den Flug nicht alleine durchstehen kann, kannst du ganz beruhigt sein. AIFS ist das ganze Jahr rund um die Uhr an deiner Seite. Als Austauschschüler fliegt ihr alle zusammen in euer neues zu Hause und ein Betreuer ist immer mit dabei. Auch im Gastland ist AIFS im Notfall immer da ( egal ob deine Eltern fragen haben oder du selbst). Natürlich steht dir auch ein local coordinator zur Verfügung, der regelmäßig nach dir sieht. Meine Schule in den USA ist riesig. Fast 4000 Schüler gehen dort hin. Es hat mich wirklich überrascht, dass man den Schülern dort so viel anbietet. Egal was du dir vorstellen kannst , es gibt es in meiner Schule. Jede mögliche Sportart , so viele Theater Gruppen, Orchestra, und Clubs für alle Möglichen Dinge. Die Lehrer sind nett und bieten den Schülern eine Menge an, um gut zu sein. Man hat regelmäßig schulveranstaltungen , die meistens super lustig sind. Natürlich ist die Schule aber auch der schwierigste Teil des ausladsjahres ( zumindest für mich). Es ist nicht so leicht wie man denkt Freunde zu machen. Als Austauschschüler muss viel von dir kommen. Auch wenn alle am Anfang total begeistert sind lässt das nach einer kurze Weile nach und nicht wirklich viele sind mehr an einem interessiert. Aber das ist nicht schlimm. Bleib einfach offen und gib nicht zu schnell auf. Die richtigen Freunde werden schon kommen.
Mein bester Teil von meinem Auslandsjahr ist meine Gastfamilie. Vom ersten Tag an haben sie mich herzlich aufgenommen und als Teil der Familie gesehen. Ich habe mich bis jetzt noch nie Ausgeschlossen gefühlt, nicht verstanden oder sonstiges . Auch wenn ich sie erst seit 5 Monaten kenne , fühlt es sich an wie Jahre . Es ist ein cooles Gefühl sagen zu können, dass man eine zweite Familie auf der anderen Seite des Ozeans hat, die einen immer willkommen heißt. Den wichtigsten tip den ich geben kann ist wahrscheinlich offen zu sein. Wenn du traurig bist , Versuch es nicht zu verstecken, wenn du etwas nicht gut findest einfach ehrlich sein , und so weiter. Das stärkt das Verhältnis und baut großes Vertrauen auf.


Liebe Grüße
Lilli