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Person bewertete am 04.12.14 den "Schüleraustausch USA" mit CAMPS International

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Während meines bisherigen Aufenthalts merke ich das es die richtige Entscheidung war den Schritt zu wagen und ein Jahr fern von zuhause zu verbringen. Manche denken vielleicht das es schwierig sein könnte in einem anderen Land Fuß zu fassen, dass ist in den USA aber ganz einfach. Dadurch das alle sehr offen sind und auf dich zukommen fühlt man sich schnell gut aufgehoben. Man darf aber nicht den Fehler machen und denken das, dass so die ganze Zeit lang bleibt. Mit der Zeit schwellt die Aufregung um den Austausschüler aus dem so fernen Deutschland aber ein wenig ab und man muss seine Freundschaften nunmal pflegen. Freundschaften ist ein guter Punkt die Amis bezeichnen sich selber ziemlich schnell als Freunde, wenn man ab und zu mal miteinander spricht dann ist man schon gut befreundet. Als mich mein Gastvater nach der ersten Schulwoche gefragt hat ob ich Freunde gefunden habe meinte ich nur "es gibt n paar mit den ich gut klar komme" da ich noch nicht so richtig wusste, als dann aber meine Gastschwester meinte er hat mindestens schon 30-40 ging mir ein Licht auf. Was sollte man noch wissen...? Ein wichtiger Punkt ist, wenn du ein bisschen außerhalb wohnst, du bist auf einen Autofahrer angewiesen. In Deutschland habe ich mir einfach mein Fahrrad geschnappt und bin los oder hab den Bus genommen. Hier musst du immer deine Gasteltern oder -Geschwister fragen ob sie dich irgendwo hin fahren können. Somit komme ich auch gleich zu meinem nächsten Punkt, man ist nicht so unabhängig wie in Deutschland. Zuhause konnte ich so ziemlich alles machen was ich wollte und musste auch nicht immer meine Eltern um Erlaubnis bitte, sondern bin einfach los und hab ne Notiz hinterlassen. In den USA kannst du das nicht so einfach nachen, hier wird immer schön um Erlaubnis gebeten. Und auch nicht nur die Distanzen sind größer einfach alles ist größer , ob die Milch Verpackung oder die Autos. Außerdem sind die Amis verdammt stolz auf ihr Land und ihre Flagge. Jeden Morgen bevor der ersten Stunde in der Schule ist aufstehen, Richtung Flagge gucken, die in jedem Raum hängt, und pledge of allegiance aufsagen angesagt. Das gleich mit der Nationalhymne selbst bevor Highschool Soccer spielen alle aufstehen, Richtung Flagge gucken und singen. Das ist eine Sache die dem einen oder anderen vielleicht ein bisschen merkwürdig vorkommen könnte. Man könnte wahrscheinlich an diesem Punkt noch viel mehr schreiben aber das sind so die ersten Dinge die mir sofort einfallen wenn ich drüber nachdenke. Ich hoffe ich konnte den ein oder anderen ein bisschen weiterhelfen

Vorbereitung:
Die Vorbereitung war sehr gut organisiert. Sowohl durch den großen Orientation Tag in Hamburg als auch durch die Orientation in New York City. Man hat alles wichtige mit auf den Weg bekommen und wurde von nichts wirklich überrascht.

Betreuung:
Man hat sich immer sehr gut aufgehoben gefühlt. Dadurch das camps nicht so groß wie andere Organisationen ist, ist alles sehr familiär. Wenn man anruft und seinen Namen sagt wissen sie schon mit wem sie sprechen und was los ist. Man ist ein Name und nicht nur eine Nummer im Computer.

Ansprechpartner:
Man hat von Anfang an immer gewusst mit wem man sprechen muss wenn man ein Anliegen hat.

Familie:
Mit meiner Gastfamilie komme ich alles in allem ziemlich gut klar. Sachen die ein bisschen auf Regen sind die vielen Diskussionen zwischen Gasteltern und Gasgeschwistern. Aber daneben ist alles sehr gut.

Schule:
Name: Holland Patent High School
Die Schule ist so wie sie ist gut. Man fühlt sich gut aufgehoben und alle sind sehr nett. Eine Sache die ein bisschen schade ist das sie sehr klein ist somit ist das Angebot an Fächern nicht so groß wie man von anderen Schulen in den USA hört.