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bewertete am 28.03.19 den "Schüleraustausch USA" mit CAMPS International

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Vor der Abreise hab ich mich sehr gut vorbereitet gefühlt. Wir haben viele Informationen zu jedem Thema erhalten und auf zusätzliche Fragen wurde während dieser Zeit auch ausführlich eingegangen. Des Weiteren hat man sich während der Vorbereitung sehr wohl gefühlt und man konnte seine Fragen per E-Mail oder auch telefonisch an die Ansprechpartner stellen, die immer offen und nett waren. Außerdem hat man auch über den Vorbereitungszeitraum verteilt immer wieder Informationen Zugeschickt bekommen, welche einen auf dem Laufenden hielten.

Betreuung

Die Betreuung im Ausland fand ich relativ gut. Von der Partnerorganisation hat man in kleineren Zeitabständen Umfragen zugeschickt bekommen, wie man es denn fände und auch mein Local Coordinator hat mich immer wieder gefragt ob alles okay ist. Das einzige was ich etwas unglücklich fand, war als ich dann nicht mehr zufrieden war, habe ich mich zu wenig von ihm unterstützt gefühlt. Da er mit meiner Gastfamilie gut befreundet war, habe ich mich bei dem Gespräch sehr alleine gefühlt und nicht genügend Unterstützung gespürt. Dennoch fand ich meinen Local Coordinator sehr nett und herzlich und abgesehen von der einen Situation, hab ich mich so gefühlt als ob er sich wirklich für mich interessiert.

Schule

Meine Schule war sehr groß und hatte dementsprechend ein breit gefächertes Angebot von Kursen. Von Fashion Design über Dance oder Photojournalism war alles dabei und somit konnte ich in viele Teilbereiche reinschnuppern. Auch die Lehrer waren alle super nett und herzlich. Man hatte mehr ein Freundschaftliches Verhältnis mit den ganzen Lehrern was ich sehr schön finde. Ich finde auch, dass alle Schüler sehr nett mir gegenüber waren und Anfangs viel Interesse zu meiner Geschichte als Austauschschüler gezeigt haben. Auch die Lehrer hatten Verständnis für die anfangs bestehende Sprachbarriere und haben sich extra Zeit genommen um mir Unverständlichkeiten nochmals zu erklären. Das Niveau für die Klassen English, Algebra und US History fand ich angemessen gewählt und das umändern des Algebra Kurses in einen leichteren war auch kein Problem und erfolgte direkt am nächsten Tag. Die große Schule hat es ehrlich gesagt anfangs sehr schwer gemacht, Freunde zu finden, da alle schon ihre Grüppchen hatten und kaum jemanden aufnehmen wollten. Dennoch hat auch das Freunde finden nach ein paar Tagen geklappt. Den Dresscode fand ich meiner Meinung nach ein bisschen zu streng, was aber auch daran liegen kann, dass ich es von Deutschland nicht gewohnt bin. Alles in allem habe ich aber das in die Schule gehen das ganze Auslandsjahr über geliebt und würde es gerne wiederholen.

Familie

Meine Gastfamilie war für mich eher ein Problem. Da diese eine komplett andere Ansicht von Respekt gegenüber jüngeren hatten, war es sehr schwer mich dort anzupassen. Außerdem gab es über das Jahr verteilt des Öfteren Kommunikationsschwierigkeiten und ich mich nicht rechtfertigen und die Situation erklären durfte da meine Meinung als Minderjährige laut ihnen nicht existieren dürfe, was ich sehr schwierig fand. Auch der Vater hat sehr oft schlechte Laune gehabt wodurch ich mich fremd und unwohl in der Familie gefühlt habe und dies mich auch eingeschüchtert hat wodurch ich mich immer mehr zurück gezogen habe. Irgendwann habe ich mich so unwohl gefühlt dass ich ein Gespräch mit meinem Local Coordinator und meiner Gastfamilie geführt habe was leider nichts genützt hat. Natürlich gab es auch schöne Zeiten aber für mich überwog die Zeit, in der ich mich unwohl gefühlt habe und war dementsprechend nicht 100% Zufrieden mit meiner Familie.

Ich war sehr zufrieden mit meinem Auslandsjahr. Hochs und Tiefs gehörten nunmal dazu und ändern nichts an meinen positiven Erfahrungen. Ich würde es immer wieder machen und bereue meine Entscheidung auf gar keinen Fall.