bewertete am 28.08.16 den "Schüleraustausch Australien" mit TREFF Sprachreisen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung
Auf dem Vorbereitungstreffen wurden wir umfangreich über alle wichtigen Themenbereiche für unseren Auslandsaufenthalt informiert. Wir haben Tips für das Kofferpacken, die Gastgeschenke, den Flug, Umgang mit der Gastfamilie und Eingewöhnung in der neuen Umgebung bekommen. Außerdem waren ehemalige Teilnehmer da, die von ihrem Auslandsaufenthalt berichtet haben und denen wir allmöglichen Fragen stellen konnten. Nach dem Treffen haben ich mich sehr gut vorbereitet gefühlt und habe mit einem sicheren Gefühl meine Reise angetreten!

Betreuung
Beim Ausfüllen der ganzen Anmeldeformulare hat TREFF mir immer direkt mit meinen Fragen geholfen. Auch als ich dann in Australien war und dort Anmeldungsformulare für Reisen bestätigt bekommen musste, hat TREFF die Formulare immer direkt ausgefüllt und mir zugeschickt.
Meine Betreuerinnen an der Schule waren super nett und haben mir immer sofort bei Fragen oder Problemen geholfen.

Schule
Ich fande es super interessant, dass meine Schule Benowa State Highschool eine große Auswahl an Fächern hatte, die zum Teil auch sehr ungewöhnlich im Gegensatz zu den deutschen Fächern waren.( Ich hatte zum Beispiel Tanzen als Schulfach.)
Unsere Betreuer waren super nett und haben immer geschaut, dass es uns allen gut geht.Sie waren immer für uns da, wenn wir Fragen oder Probleme hatten.
Außerdem hat die Schule Wochenendtrips nach Sydney und Melbourne angeboten und uns über Reisen (zum Beispiel Outbacksafari) informiert. Über die Schule konnten wir uns auch an einem Surfkurs anmelden, der so um einiges günstiger war, als wenn man sich direkt bei einer Surfschule anmeldet.
Ein kleiner Minuspunkt ist die große Anzahl an internationalen Schülern. Einerseits findet man so Freunde auf der ganzen Welt verteilt, aber anderseits erschwert es auch den Kontaktaufbau zu den Australiern. Dadurch dass immer ein Kommen und Gehen der internationalen Schülern herrscht,sind die Australier daran gewöhnt und interessieren sich nicht so stark Kontakt mit internationalen Schülern aufzunehmen. Man muss offen auf sie zugehen, sich selber vorstellen, versuchen Kontakt aufzubauen und sich vielleicht auch außerhalb der Schulzeit mit ihnen verabreden. Nach einer Weile habe auch ich dann meine australische Freudensgruppe gefunden.

Familie
Ich hätte mir keine bessere Familie vorstellen können. Ich hatte eine alleinerziehende Mutter, einen Bruder (den ich leider nicht kennenglernt habe, weil er auf Weltreise war) und zwei Schwestern. Ich habe mit meiner Gastmutter und mit meiner ein Jahr älteren Gastschwester in einem Haus mit Pool gelebt. Ich hatte mein eigenes Zimmer und Bad. Dadurch dass meine Gastschwester nur ein Jahr älter ist als ich, haben wir uns richtig gut verstanden und dem entsprechend viel miteinander unternommen. Meine ältere Gastschwester ist schon ausgezogen, sie hat uns aber oft besucht oder wir sie. Und auch mit ihr hatte ich ein super Verhältnis. Alle haben mich richtig in die Familie integriert und sie sind jetzt wie eine zweite Familie für mich. Wir haben sehr viele Ausflüge miteinander gemacht und ich habe auch die Großeltern und Tante und Onkel kennengelernt.
Ich bin immer noch regelmäßig in Kontakt mit meiner Gastfamilie und sie werden mich nächstes Jahr auch besuchen kommen, worauf ich mich schon riesig freue!