TREFF Sprachreisen

  • Organisation: DFSR
  • Organisation: CAMPS
  • Organisation: CAP
  • Organisation: SouthernCross
  • Organisation: STS
  • Organisation: Stepin
  • Organisation: GYG
  • Organisation: Ayusa
  • Organisation: Praktikawelten
  • Organisation: AIFS
  • Organisation: GIVE
  • Organisation: IE
  • Organisation: HiCo
  • Organisation: TREFF
  • Organisation: ISKA
  • Organisation: team
  • Organisation: iSt
  • Organisation: IMB
  • Organisation: ehighschool
  • Organisation: Xplore
  • Organisation: ASSE
  • Organisation: EF
  • Organisation: IHF
  • Organisation: TravelWorks

Erfahrungsbericht - British Columbia

Nanaimo ist eine sehr schöne Stadt, man hat hier auf der Insel eigentlich alles... - Isabel Roth, British Columbia

Hallo, mir geht es immer noch sehr gut hier in Kanada, ich habe mich jetzt schon richtig eingelebt und Freunde gefunden, die Zeit vergeht (meistens) viel zu schnell! Auch an die Sprache bin ich jetzt vollkommen gewöhnt, es passiert immer öfter, dass man beim Deutsch reden englische Wörter einbaut. Übers Wochenende hat es auf Vancouver Island, also auch hier in Nanaimo geschneit, wir haben ziemlich Glück dass es überhaupt schneit und jetzt sogar schon im November. Dazu kommt noch, das wegen dem Schnee in den nächsten Tagen ein Snow Day sein könnte, das heisst keine Schule. Mit der Schule passt auch immer noch alles, es ist schon einfacher und relaxter als in Deutschland, macht aber auch mehr spass hier in Kanada. Meine Gastfamilie ist ja sowieso total super, und obwohl ich langsam anfange meine ganzen Freunde & Familie in Deutschland zu vermissen, habe ich immer noch nicht ganz entschieden, ob ich verlängern will (noch eine Woche, dann steht es fest ;). Von dem Schulbezirk werden oft verschiedene Field Trips veranstaltet, letzte Woche zum Beispiel waren wir in Vancouver auf der 'Capilano Suspension Bridge' , das ist eine 80 Meter hohe und 150 Meter lange Hängebruecke über eine Schlucht. Dannach hatten wir auch noch Zeit für Shopping in einer Mall bevor es mit der Fähre wieder zurück ging. Nanaimo ist eine sehr schöne Stadt, man hat hier auf der Insel eigentlich alles: das Meer, die Berge, jetzt sogar Schnee und man ist eigentlich relativ schnell in einer grösseren Stadt wie Victoria oder sogar Vancouver (Vancouver ist auch richtig toll!). Natürlich kommt es einem wenn man so wie ich z.b. München oder eine andere Großstadt gewohnt ist recht klein vor, und auch das Bussystem ist nicht so gut wie ich es von zuhause gewohnt bin. So langsam wird hier schon alles für Weihnachten vorbereitet, es wird immer sehr viel dekoriert, beleuchtet, etc. aber dafür gibt es nicht so eine gemütliche Adventszeit wie in Deutschland. Auf Weihnachten hier freue ich mich aber schon total und bin gespannt wie das alles dann hier so abläuft.

Erfahrungsbericht - British Columbia

Ich werde weiter versuchen, möglichst viel aus dem Auslandsaufenthalt zu machen und kann diese Erfahrung wirklich nur weiterempfehlen...-Carolin Schroeder, British Columbia

Tut mir leid, dass ihr erst jetzt von mir hört, aber ich bin bis jetzt leider noch nicht dazu gekommen, euch zu schreiben. Ich fange dann mal ganz von vorne an. Am Abflugtag war ich eigentlich nicht besonders nervös, wie vorher gedacht und mit dem Flug lief alles auch mehr oder weniger so wie geplant. Ich war dennoch froh, als ich dann endlich angekommen war. Meine Gastmutter Kelly und meine 14-jaehrige Gastschwester Daniela aus Mexiko haben mich vom winzigen Flughafen in Nanaimo abgeholt. Wir haben uns schon im Auto sehr nett unterhalten. Kelly hat mir von den ganzen Internationals erzählt, die sie schon in der Familie hatten und ich habe herausgefunden, dass das Gastfamilienprofil, das ich vom School District bekommen habe schon ungefähr zwei Jahre alt ist. Die beiden Kinder, die dort beschrieben sind, waren inzwischen fünf und fast sieben statt vier und fünf, außerdem gab es inzwischen noch ein drittes, wie ich aber bereits in Emails erfahren habe: den bald zweijährigen Carter. Die aufgelistete Katze war dafür nicht mehr in der Familie. Im Haus habe ich mich auch gleich wohl gefühlt. Mein Zimmer ist ziemlich klein, das Bett dafür ziemlich groß. Unten ist der Daycare-Room, denn meine Gastfamilie hat so einen kleinen privaten Kindergarten. Bei uns ist also meistens ziemlich viel los, aber ich bin soweit echt ziemlich zufrieden mit meiner Gastfamilie, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft. Was die Schule angeht, kann ich sagen, dass ich es insgesamt einfacher finde als in Deutschland, man hat aber jeden Tag lange Schule und dann normalerweise noch Hausaufgaben. Mit meinen Fächern bin ich einigermaßen zufrieden: Ich habe English, Food Studies/Cooking, Calculus und Spanish. Calculus (der schwerste Mathekurs an der Schule) ist echt anspruchsvoll, aber noch am ehesten mit dem Niveau auf dem wir gerade in Deutschland sind zu vergleichen. Solange man Mathe nicht wie ich von meiner deutschen Schule vorgeschrieben bekommen hat, würde ich es aber generell nicht unbedingt empfehlen, da man sich da mehr Arbeit aufbindet und da es nicht gerade ein besonders „kommunikatives“ Fach ist, findet man dort auch nicht so leicht Anschluss. Es lohnt sich wirklich die spezielleren Kurse auszuprobieren. Außerdem kann ich noch sagen, dass es hier echt viele Internationals gibt. Was mich überrascht hat ist, dass viele gar nicht erst versuchen mit den Kanadiern in Kontakt zu kommen, sondern lieber unter sich bleiben. Das macht die Situation auch für die die es wollen nicht gerade einfacher, aber so langsam klappt das auch. Ein Tipp an zukünftige Austauschschüler: nicht gleich aufgeben, wenn das mit dem Freunde finden nicht so schnell klappt, aber immer aufgeschlossen sein und jede Gelegenheit nutzen. Hier sind Austauschschüler wirklich nicht mehr so die Besonderheit, deshalb kann man auch nicht erwarten, dass alle neugierig auf dich zugehen, da ist manchmal einfach ein bisschen Eigeninitiative notwendig. Von der Lage her ist die eher kleine Stadt Parksville wirklich schön, direkt zwischen Bergen und dem Meer. Deshalb konnte ich auch schon einmal mit meiner Gastfamilie für einen Tag Ski fahren. Außerdem waren wir einmal in Victoria (wunderschöne Stadt) und in der Spring Break haben wir Verwandte in der Nähe von Vancouver besucht. Ich bin meiner Gastfamilie sehr dankbar, dass sie mich dort überall hin mitnimmt. An extracurricular activities habe ich jetzt Track and Field (Leichtathletik) und Taekwondo angefangen. Letzteres hätte ich mir zwar vorher bei mir gar nicht vorstellen können, aber viele in meiner Gastfamilie machen es und außerdem bin ich ja nicht hier, um meine gesamten Gewohnheiten aus Deutschland weiterzuführen. Neues auszuprobieren kann ich wirklich nur empfehlen. Außerdem würde ich mich möglichst gut auf verschiedenste Situationen vorbereiten, aber dann nichts Bestimmtes erwarten, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dann sowieso anders kommt. Ich habe hier eigentlich weder eine richtige „Hochphase“ noch einen „Kulturschock“ erlebt, nur ein paar Höhen und Tiefen. In solchen Fällen hilft Ablenkung. Von einem Dresscode kann man zumindest an meiner Schule nicht wirklich reden. Hier zieht jeder einfach an, wozu er Lust hat. Insgesamt ist die Atmosphäre hier irgendwie viel lockerer und gelassener. Vieles wird hier just for fun gemacht und nicht so besonders ernst genommen und vieles läuft viel spontaner ab. Außerdem kennen sich die Leute in dieser kleinen Stadt viel eher untereinander und nehmen sich eher mal die Zeit mit einem zu reden. So, ich glaube ich habe euch jetzt mal einen Einblick in mein Leben hier verschafft, auch wenn ich noch ziemlich viel erzählen könnte. Insgesamt kann ich sagen, dass es hier zwar nicht perfekt, aber sehr schön ist und ich bin froh, hier sein zu können. Ich möchte mich hier noch bei TREFF für die gesamte Vorbereitung und Vermittlung bedanken und natürlich auch sowohl bei meiner Gastfamilie, die mich sofort offen aufgenommen, in die Familie integriert und mir bei allem geholfen haben, als auch bei meinen richtigen Eltern, die mir dieses halbe Jahr in Canada ermöglicht haben und mich in allem unterstützen. Ich werde weiter versuchen, möglichst viel aus dem Auslandsaufenthalt zu machen und kann diese Erfahrung wirklich nur weiterempfehlen.

Erfahrungsbericht - Winnipeg-Manitoba

Ostern war aber ganz schön, in der Kirche mit Frühstück und Abendessen bei der Oma.Und Ostereiersuchen... - L.H., Winnipeg-Manitoba

Die Zeit vergeht echt viel zu schnell ich weiss ich wiederhol mich. Jetzt is schon Mai.... und ich muss bald wieder weg... darf gar nicht dran denken.

Ich fang einfach da an wo ich das letzte mal aufgehört hab, also Ostern. Fargo, also in den Staaten, war der Hammer, wir haben 6 stunden dauergeshoppt und dann nochmal am nächsten Tag 3 Stunden. Hab ganz viele schöne neue Sommersachen :) Dann auch noch in den Ferien hab ich mich endlich entschlossen mir doch Ohrringe stechen zu lassen. Bin also mit eine Brigade von 5 Freund(inn)en da hin und es war echt nicht so schmerzhaft. In 2 Wochen darf ich dann die Stecker rausnehmen, genau an dem Tag von der Benefizveranstaltung für Haiti die wir in Drama planen.

Das nimmt nämlich einen Grossteil meiner Zeit ein. Ich musste an meinem schulfreien Freitag um 7(!!!) aufstehen um Sponsoren für die Show anzuwerben. Dann dürfen wir auch noch das Bühnenbild gestalten, Poster machen und aufhängen und Tickets verkaufen. Toll. Außerdem auch noch Proben für den Butterfly Choir weil die Show nächste Woche ist und wir den Song immer noch nicht können.

Ostern war aber ganz schön, in der Kirche mit Frühstück und Abendessen bei der Oma.Und Ostereiersuchen... :) Mit den Internationals gab es ein Soccer-Turnier einen ganzen Tag lang, das war sehr spaßig und ich hab mich gefühlt als ob ich nie aufgehört hätte zu spielen...B. hat jetzt Outdoor Season und wenn ich meine Fußballschuhe da hätte würde ich echt mittrainieren. Aber dafür war das Wetter die letzten 3 Wochen so warm dass ich schon joggen gehen konnte und das geht echt gut hier! Alle sind in Shorts rumgelaufen und deshalb wurde dann auch der Dress Code in der Schule geändert weil die eingesehen haben dass es einfach keine Shorts gibt die gut aussehen und mindestens bis zur Fingerspitze reichen. Nicht dass sich jemand drum geschert hätte...

Dann war das Chorkonzert und das war der Hammer. Die Chöre von den andern Schulen sind so gut, und von unserer, naja, wie in Deutschland halt so ein bisschen verklemmt. Der School Dance war auch sehr lustig, waren kaum 10te da hauptsächlich 11te 12te.

Weil das Wetter so schön war hatten wir dann auch noch ein paar Lagerfeuer mehr im Garten, Dann haben wir das Zeugnis für den ersten Term gekriegt und ich war echt überrascht dass ich und ein paar andere Internationals auf der Honor Roll waren die besten ca. 50 Leute aus jeder Stufe.

Das Monty Python Theaterstück war auch superlustig. Danach haben mir total viele Leute gesagt wie toll es doch war und es hat auch echt Spaß gemacht. hab immer noch alle Dialoge im Kopf... Hoffentlich kann ich das Video davon mitnehmen nachhause. Apropos Video: Unser zweites Filmprojekt ist fertig, der Zombiefilm. Wir sind alle ziemlich stolz, es war aufwändig hat aber Spaß gemacht. Ende April waren wir dann im Ballett und des war auch echt schön. davor waren wir in so einem asiatischen Restaurant was über dem Baseballstadion war, das Essen war richtig lecker weil die Familie hier kocht ja schon viel Fleisch und Kohlenhydrate das war mal ne Abwechslung. Und dann gehen wir bald zu einem Baseballspiel! Juhu! Außerdem wollen sie mich zu einem Footballspiel mitnehmen :) Nächstes Wochenende ist dann eine Block Party geplant wo sich die ganze Strasse zum Grillen trifft. Bin gespannt... Außerdem das Frühlingskonzert der Schule in der Concert Hall der Stadt, große Sache. Und dann ist es auch bald schon vorbei :(

Back