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bewertete am 25.08.17 den "Schüleraustausch Neuseeland" mit TREFF Sprachreisen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Meine Zeit in Neuseeland mit Treff: Nachdem ich einige Informationen zum Schüleraustausch von Treff zugeschickt bekommen habe, traf ich mich mit Herren Kürbiss von der deutschen Organisation 'Treff', der mir einige wichtige Dinge zu Neuseeland, der Schulauswahl& der Gastfamilie näher gebracht hat.
Im Dezember 2016 sind wir dann auch schon nach München zum Vorbereitungstreffen gefahren. Einige ehemalige Austauschschüler und Herr Kürbiss haben uns alles zum Thema Geld im Ausland, Heimweh, Reisen, Freunde& Gastfamilie und vieles mehr, erzählt.
Im Jänner war es dann so weit! Ich bin von Wien nacht Frankfurt, dann nach Singapur und weiter nach Sydney (über 20 Stunden!) geflogen wo wir dann mit allen Internationals aus Österreich, Deutschland und der Schweiz vier Tage lang eine unglaublich interessante Tour zum Opera House, der Harbour Bridge, Menly Beach und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten gemacht haben. Danach sind wir weiter nach Auckland, Christchurch oder Wellington geflogen. Ich war ziemlich aufgeregt aber habe mich schon unglaublich auf meine Gastfamilie gefreut! Nach einer guten Stunde bin ich am Flughafen in Wellington total erschöpft von der langen Reise, aber total glücklich, angekommen. Meine Gastmama und meine Gastschwester Sophia haben schon am Flughafen auf mich gewartet. Vom ersten Moment an hab ich mich sehr wohl gefühlt und in dem ganzen halben Jahr hab ich nie wirklich heimweh gehabt. Meine neuseeländisch Familie besteht aus meinen Geschwistern Isaac und Sophia, meiner internationalen Schwester Jimin aus Südkorea und meinen Gasteltern, die mir gleich wichtig wie meine leiblichen Eltern geworden sind. Ich bin zwar jetzt erst seit ca. einem Monat wieder zurück in Österreich aber ich plane sobald wie möglich wieder zurück nach NZ zu fliegen. Meine Gastfamilie hat mich bei allen unterstützt und mich wie ein echtes Familienmitglied behandelt. Natürlich war das Familienleben ganz anders als in Österreich aber es war total spannend und ich hab den relaxten Lebensstil der Neuseeländer sehr genossen.
Ich bin auf das Wellington East Girls College gegangen. Am Anfang war alles ziemlich neu und aufregend. Das Schulareal ist riesengroß und kann am Beginn teilweise sehr verwirrend sein. Ich hab gleich einen Plan bekommen, damit ich mich besser zurechtfinden kann. Die Schüler in meiner Schule sind total freundlich und offen und haben mir immer sofort weitergeholfen wenn ich irgendwo Hilfe gebraucht habe. Es war auch ein sehr komisches Gefühl eine Schuluniform zu tragen, aber umso länger ich dort war, desto mehr habe ich mich über die Uniform gefreut, weil ich mir nicht jeden Tag überlegen hab müssen, was ich anziehen soll. Im Gegensatz zu Österreich habe ich in Neuseeland nur sechs Schulfächer gehabt. Ich habe Physical Education, English, Bio Health Science, Outdoor Education, Food Technology and Photography ausgesucht. Die Schule hat erst um 08:45 Uhr begonnen und deshalb war der Schultag erst um 15:20 zu ende. Spannend war auch, dass eine Unterrichtseinheit 90 Minuten lang war, und nicht wie bei uns nur 50 Minuten, das heißt pro Tag haben wir nur drei bis vier Fächer gehabt. Auch das Lehrer-Schüler Verhältnis ist ein ganz anderes als bei uns. Meiner Einschätzung nach sind die LehrerInnen in Neuseeland viel freundlicher und hilfsbereiter als zu Hause. Auch unser International Coordinator war unglaublich aufmerksam und hat uns mit allem geholfen, immer ein offenes Ohr für uns gehabt und war uns immer eine sehr große Hilfe, vorallem in den ersten paar Monaten, in denen man sich erst zurechtfinden muss. Ebenso haben wir immer mit dem Treff-Team reden können wenn wir irgendetwas gebraucht haben oder irgendwelche Frage gehabt haben. Ich fühle mich immer gut aufgehobenen!
Ich kann es nur jedem empfehlen ein Austauschsemester, oder noch besser ein Austauschjahr, zu machen. Ich würde es sofort wieder machen! Man lernt soviel über sich selbst und kann so viele neue Erfahrungen und Erlebnisse mitnehmen, die einem keiner mehr nehmen kann!