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Austauschorganisation TREFF

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Anna bewertete am 11.12.19 den "Schüleraustausch USA" mit TREFF Sprachreisen

Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net Ein aufregendes Jahr - Ich würde es jederzeit wieder tun
(4.4)

Angefangen beim ersten TREFF Info Tag bis lange nach meiner Rückkehr nach Deutschland - alles war immer komplett durchgeplant.
Es gab einige Veranstaltungen vorab, bei denen nicht nur Informationen zum allgemeinen Ablauf des Austausches bereitgestellt wurden, sondern auch ehemalige Austauschschüler von ihren Erfahrungen berichtet haben. Sämtliche Checklisten wurden verteilt: Was brauche ich? Worum muss ich mich vorher kümmern? Was nehme ich mit und was nicht? - Alles wurde rechtzeitig erklärt.
Meine Gastfamilie inkl. Wohnadresse hatte ich bereits 6 Monate vor Beginn meines Austauschjahres. Genug Zeit also um regelmäßig zu skypen, zu mailen oder zu telefonieren. Als es soweit war, hatte ich bereits das Gefühl meine Gastfamilie gut zu kennen. Bevor es allerdings zu meiner Gastfamilie ging, gab es ein Wochenende in Washington D.C. (geplant und durchgeführt von TREFF), das uns geholfen hat in den USA Fuß zu fassen und den ersten Kulturschock zu überwinden. Von da aus sind wir zu unseren jeweiligen Gastfamilien geflogen. Und los ging das Abenteuer ;)
Während des gesamten Auslandsaufenthaltes war eine amerikanische Betreuerin vor Ort. Über das Jahr verteilt fanden mehrere Treffen mit ihr statt, um sicherzustellen, dass alles für mich und meine Gastfamilie passte. Ansonsten hätte ich natürlich auch jederzeit auf sie zukommen können, was in meinem Fall aber nicht notwendig war.
Grants Pass High School, die Schule zu der ich dort gegangen bin, war die einzige im Umkreis. Entsprechend war sie groß und top ausgestattet. Es gab alle erdenklichen Sportteams, Schulfächer und Schulparties. Genau, wie man es aus den Filmen kennt. Bei der Wahl der Schulfächer hatten wir Unterstützung von einem Counsellor und alle Lehrer waren sehr freundlich und hilfsbereit. Es war nicht schwierig den Anschluss im Unterricht zu finden und die Semester mit guten Noten abzuschließen. Legendär waren natürlich der Homecoming Ball, Prom Night, Football Spiele und Graduation.
Mit meiner Gastfamilie hatte ich ebenfalls sehr viel Glück. Ein super nettes Ehepaar (Anfang/Mitte 50 ) mit einer Tochter in meinem Alter und 6 weiteren Kindern, die aber alle schon ausgezogen waren und eigene Familien hatten.
Mein Gastvater hatte seine eigene Zahnarztpraxis, meine Gastmutter war Yoga-Lehrerin. Es gab ein großes Haus, in dem ich mein eigenes Schlaf- und Badezimmer hatte und zwei kleine Hunde, die primär draußen gelebt haben.
Gemeinsam mit meiner Gastfamilie hab ich einige Trips gemacht, und dadurch mehr als nur den kleinen Ort sehen können. Jeden Abend wurde gekocht und gemeinsam gegessen, an Weihnachten kam die ganze Familie zusammen und ich durfte sogar mit ihrem Auto die Führerscheinprüfung ablegen.
Es war insgesamt ein tolles Jahr, das ich jedem empfehlen möchte.

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