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Ich bin immer noch fasziniert von all den Eindrücken die ich gewonnen habe.. - Kira Seidelmann, Kanada

Ich habe mir mein Gastland Kanada ganz einfach nach dem Ausschlussprinzip gewählt. Ich wollte in ein englischsprachiges Land und etwas weiter weg als Irland oder England sollte es auch sein. Meine Eltern wollten nicht, dass ich in die USA gehe und da ich sehr wenig über Kanada wusste, noch weniger als über Australien oder Neuseeland, reizte mich dieses Land einfach besonders.

In der Schule gab es für mich überraschend viele Unterschiede zu meiner Schule hier. Wir hatten nur 4 Schulfächer in einem Halbjahr und diese natürlich um einiges Häufiger als gewohnt. Hier habe ich im Moment 12 Schulfächer bei denen ich nur bei zwei Fächern die Wahlmöglichkeit habe. In Kanada hatte ich als internationaler Schüler keinerlei Vorgaben, wobei die normalen Schüler Mathe, Englisch und „Socials“ in einem der beiden Schulhalbjahre belegen mussten. Zudem hatte ich etwas kürzere Schultage, die immer gleich lang waren und eine deutlich geringere Stundenzahl.

Neben kleinen Unterschieden wie das typisch amerikanische Schließfach oder den 3-löchrigen Zetteln gab es auch größere Unterschiede. Insgesamt war das Klima viel angenehmer. Zu den Lehrern hatte ich eher ein freundschaftliches Verhältnis und es gab viele witzige Veranstaltungen wie der „Pancake Day“ bei dem alle die einen Schlafanzug trugen in der ersten Pause einen kostenlosen Pancake bekamen.

Außerdem war das sportliche Angebot der Schule um ein vielfaches besser als das an meiner Schule hier. Je nach Saison wurden verschiedene Sportarten gespielt und trainiert. Ich spielte in der ersten Zeit Volleyball, ein Hobby von mir auch hier und nach dem ich teilweise die Schule ausgesucht habe, und später Basketball obwohl mir das zu Anfangs vollkommen fremd war.

Meine Gastfamilie hat mich sehr, sehr freundlich aufgenommen und war eigentlich in der Mitte eines Campingurlaubes als ich ankam. Deshalb fand ich mich auch in der ersten Nacht gleich in einem Zelt und nicht im Haus meiner Gastfamilie wieder. Dadurch dass ich mir mit mehreren ein Zelt teilte und meine Gastschwestern viel mit mir spielten fühlte ich mich nach den ersten Tagen schon wie ein Familienmitglied und als ich dann mein richtiges Zimmer bezog fühlte ich mich zuhause. Also eingelebt habe ich mich sehr schnell in Kanada, da fiel es mir deutlich schwerer mich wieder an Deutschland zu gewöhnen.

Meine Betreuerin in Kanada kümmerte sich an sich recht gut um mich. Es gab etwa alle 2 Monate treffen in denen wir mit ihr über Probleme sprechen konnten und wir bekamen auch alle ihre Telefonnummer. Allerdings gab es bei mir keinerlei Probleme weshalb ich sie eigentlich nicht brauchte. Die Mitarbeiter von Xplore haben das auch gut gemacht hier in Deutschland und beim Zwischenstopp in Toronto. Toronto war übrigens super.

Also zusammengefasst war mein Auslandsaufenthalt eine super Zeit! Vielleicht die Beste überhaupt. Ich bin immer noch fasziniert von all den Eindrücken die ich gewonnen habe. Über einen Auslandsaufenthalt kann man nicht viel erzählen. Das muss man selber mal erlebt haben. Ich sag nur Daumen hoch an Alle die, die ähnliche Erfahrungen im Ausland bald auch sammeln können und wünsche nur das Allerbeste! Auch Euch bei Xplore noch viel Erfolg und vielen Dank.

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