#217 Lieber 5 oder 10 Monate im Ausland? 🌍
Bist du dir unsicher, wie lange du ins Ausland gehen sollst? Xiyuan und Emilia teilen ihre Erfahrungen aus 5 und 10 Monaten Schüleraustausch in Kanada und Kalifornien. Welche Dauer passt besser? Hier erfahrt ihr Vor- und Nachteile beider Optionen!
In dieser spannenden Podcastfolge der X-CHANGE Community von schueleraustausch.net diskutieren Xiyuan und Emilia die Frage, ob ein Schüleraustausch von 5 oder 10 Monaten die bessere Wahl ist. Xiyuan verbrachte 5 Monate in Nova Scotia, während Emilia 10 Monate in Kalifornien lebte.
Beide teilen ihre persönlichen Erlebnisse, reflektieren über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Aufenthaltslängen und geben wertvolle Tipps für angehende Austauschschüler:innen.
Xiyuan erzählt, wie sie sich zunächst für ein ganzes Jahr im Ausland entschieden hatte, letztlich aber nur 5 Monate im Schüleraustausch in Kanada blieb, um die Abschlussprüfungen (MSA) in Deutschland zu umgehen. Diese Entscheidung ermöglichte es ihr, ohne Wiederholung in die Oberstufe zurückzukehren.
Emilia hingegen entschied sich bewusst für 10 Monate, um das volle Spektrum an Erlebnissen – von Homecoming und Prom bis hin zu Weihnachten und verschiedenen Jahreszeiten – in ihrem Schüleraustausch in den USA mitzunehmen.
Beide betonen, dass die Dauer des Auslandsaufenthalts stark von individuellen Faktoren wie schulischen Anforderungen, persönlichen Präferenzen und finanziellen Möglichkeiten abhängt.
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die schulische Organisation. Emilia erklärt, wie sie durch den Aufenthalt in der 11. Klasse die Möglichkeit hatte, diese zu überspringen, da diese in ihrem Bundesland weniger relevant für das Abitur ist. Xiyuan hingegen musste sich mit den Anforderungen der Schule auseinandersetzen, da ein längerer Aufenthalt zusätzliche Absprachen erforderte, um Fächer im Ausland anzurechnen. Beide weisen darauf hin, dass die Regelungen von Schule zu Schule und Bundesland zu Bundesland variieren, weshalb ein frühzeitiges Gespräch mit der Schule essenziell ist.
Ein weiterer Aspekt ist die Finanzierung. Ein 5-monatiger Aufenthalt ist oft kostengünstiger, da weniger Taschengeld und Programmgebühren anfallen. Emilia betont, dass der Preisunterschied in den USA nicht so groß war, da Gastfamilien dort oft kein Entgelt erhalten.
In anderen Ländern, wo dies anders geregelt ist, kann der Kostenunterschied jedoch größer sein. Xiyuan hebt hervor, dass ein längerer Aufenthalt mehr Zeit bietet, sich einzuleben, Freundschaften zu knüpfen und die Kultur intensiver zu erleben, was besonders für Schüler:innen mit Heimweh oder weniger Anpassungsfähigkeit eine Herausforderung sein kann.
Die beiden sprechen auch über die sozialen Auswirkungen. Emilia erlebte, dass ihre Freundschaften in Deutschland teilweise litten, da der Kontakt während des Auslandsaufenthalts nachließ. Xiyuan berichtet Ähnliches, betont aber, dass neue Freundschaften im Ausland oft ebenso wertvoll sind. Beide sind sich einig, dass die Dauer des Aufenthalts nicht zwangsläufig die Intensität der Erfahrung bestimmt – auch in 5 Monaten kann man tiefe Verbindungen aufbauen.
Ein Vorteil der kürzeren Dauer ist die Flexibilität: Xiyuan verlängerte ihren Aufenthalt spontan um einen Monat, was unkompliziert möglich war. Emilia betont, dass ein längerer Aufenthalt mehr Gelegenheiten bietet, neue Aktivitäten auszuprobieren und sich persönlich weiterzuentwickeln, aber auch mehr Distanz zur Heimat bedeutet. Ihre Austauschorganisationen hat ihr dabei geholfen.
Beide raten, die Entscheidung individuell zu treffen und Faktoren wie Heimweh, schulische Verpflichtungen und persönliche Ziele zu berücksichtigen. Egal ob 5 oder 10 Monate – ein Auslandsaufenthalt ist eine bereichernde Erfahrung, die das Leben nachhaltig prägt.
Themenübersicht:
00:00-01:12: Intro
01:12-04:46: Klasse wiederholen
04:46-07:36: Unterricht verpassen
07:36-10:34: Vorteile 5 Monate
10:34-14:19: Vorteile 10 Monate
14:19-16:24: Freundschaften
16:24-19:97: Nachteile
19:97-22:14: Auslandsjahr verlängern
22:14-23:23: Fazit
23:23-25:07: Outro
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