X-CHANGE - Der Schüleraustausch Podcast | Folge 266 | 30.10.2026
#266 Erdbeben, Zyklone, Tsunamis: Naturkatastrophen im Auslandsjahr 🌋🌊
In dieser Folge sprechen Malte und Malin ehrlich über Naturkatastrophen wie Erdbeben in der ersten Woche, Tsunami-Warnungen, Zyklone, Überschwemmungen, aktive Vulkane die sie erlebt haben und stellen sich die Frage, wie gefährlich Naturkatastrophen und Tiere im Auslandsjahr wirklich sind – und warum man sich trotzdem sicher fühlen kann.
Kapitelmarken
00:00:00: Intro
00:00:38: Erdbeben
00:05:05: Vulkane
00:07:32: Tsunamis
00:10:29: Überschwemmungen/Dürren
00:12:53: Wasserfälle
00:14:48: Sicherheitsmaßnahmen
00:17:25: Gefährliche Tiere
00:23:28: Fazit
00:24:52: Outro
Das Transkript ist aktuell nicht verfügbar.
In dieser Folge des Exchange Podcasts sprechen Malin und Malte über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Naturgewalten. Sie sprechen offen über die Dinge, die viele vor dem Auslandsjahr beschäftigen: Erdbeben, Tsunamis, Zyklone, Überschwemmungen und die Frage, wie gefährlich das alles wirklich ist.
Malin erzählt, wie sie in ihrer ersten Woche im Schüleraustausch in Neuseeland mitten in der Nacht ihr erstes Erdbeben erlebte. Sie dachte zunächst, sie träume – bis ein Bild von der Wand flog. Die Gastfamilie und die Schule reagierten ruhig, und sie lernte schnell: Erdbeben gehören in Neuseeland zum Alltag.
Weil das Land auf der Grenze zweier tektonischer Platten liegt, kommen sie regelmäßig vor – meist aber nur kurz und ohne große Schäden. Niemand stellte sich in den Türrahmen, und Häuser blieben intakt.
Die Einheimischen nehmen die Erschütterungen gelassen hin, und genau diese Gelassenheit gab Malin Sicherheit.
Sie berichtet auch von Vulkanen: Sie war auf dem aktiven Mount Ruapehu Skifahren, und in der Nähe ihres Wohnorts lag White Island. Dort war wenige Jahre zuvor ein Ausbruch passiert, bei dem Menschen ums Leben kamen – die Netflix-Dokumentation „Der Vulkan – Rettung von White Island“ zeigt die Ereignisse.
Seitdem gelten strengere Regeln, und die Insel darf nicht mehr betreten werden. Auch Tsunami-Warnungen und ein Zyklon, der die Bay of Plenty traf, erlebte sie. Trotz Evakuierungen und riesiger Wellen blieb alles glimpflich.
Malin betont immer wieder, dass sie sich nie unsicher gefühlt habe, weil ihre Gastfamilie und die Menschen vor Ort wussten, was zu tun ist, und sie nie allein war.
Malte berichtet aus Paraguay, einem Land ohne starke tektonische Aktivität. Dort sind Überschwemmungen und Starkregen das größere Thema. Die Straßen und die Infrastruktur sind nicht auf extreme Niederschläge ausgelegt – nach starkem Regen stehen Straßen unter Wasser, und im Chaco, der großen Steppe, wechseln sich Dürren und Überschwemmungen ab.
Er erzählt von einem Ausflug zu den Iguaçu-Wasserfällen, bei dem er mit einem Schlauchboot nah an die Fälle herangefahren ist. Die Tour war aufregend, wirkte aber aus europäischer Sicht etwas fahrlässig – und wenige Wochen später kenterte tatsächlich ein Boot nach extremen Regenfällen. Auch hier gilt: Die Einheimischen kennen die Risiken und gehen damit um.
Bei den Tieren war es ähnlich. Straßenhunde und Katzen gehören zum Alltag, Mücken können Dengue übertragen, und im Chaco gibt es Schlangen und Pumas. Malte ließ sich gegen Gelbfieber und Tollwut impfen und hielt Fenster und Türen geschlossen.
Einmal nahm er Hunde mit, als Schutz vor möglichen Pumas – begegnet ist er keinem. Die wichtigste Erkenntnis: Die Tiere haben meist mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt, und die Locals wissen, wie man sich verhält.
Beide betonen denselben Punkt: Was aus deutscher Sicht dramatisch klingt – mehrmals Erdbeben, Tsunami-Warnungen, Zyklone oder Überschwemmungen – ist für die Menschen vor Ort oft normaler Alltag.
Niemand kann besser mit diesen Situationen umgehen als die, die damit aufgewachsen sind. Die Gastfamilien und die Umgebung geben Sicherheit. Gleichzeitig machen genau diese Erlebnisse das Auslandsjahr besonders.
Wer aus Angst vor Naturgefahren oder Tieren zu Hause bleibt, verpasst die Erfahrungen, an denen man wächst. Malin und Malte sind sich einig, dass ein Auslandsjahr in Neuseeland oder Paraguay absolut machbar und lohnend ist – solange man auf die Tipps der Gastfamilie und der Locals hört.
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