bewertete am 19.09.15 den "Schüleraustausch Kanada" mit GIVE G. f. Internationale Verständigung mbH

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Ich bin Henri Jörden, fast 20 Jahre alt und komme aus der Nähe von Mönchengladbach. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht, danach noch ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst und studiere nun Zahnmedizin in Heidelberg.

Ich kann jedem nur empfehlen, ein Austauschjahr mitzumachen, da es eine der besten Erfahrungen meines Lebens war und Kanada ein unglaublich schönes Land ist und Ich würde jederzeit wieder ins Ausland gehen :)

Ich habe im Rahmen der Vorbereitung von zukünftigen Austauschschülern schon oft Vorbereitungsseminare in verschiedenen Städten in Kooperation mit Frau Dyballa geleitet und freue mich immer wieder riesig, nach einem Jahr neue Returnees in Vorbereitungsseminaren begrüßen zu dürfen, die von ihren spannenden und coolen Erlebnissen berichten wollen.

Falls du noch Fragen hast, schreib mir doch einfach ne Mail unter henrijoerden@yahoo.de
Ich freue mich, deine Fragen beantworten zu können und vielleicht sehen wir uns ja schon bald bei einem Vorbereitungsseminar!

Vorbereitung:
Sehr gut, es wurden organisierte Vorbereitungsseminare mit Austauschschülern angeboten, die bereits im Ausland waren (sog. Returnees) und so aus erster Hand von Problemen wie Heimweh berichten konnten. Besser hätte man eigentlich die Vorbereitung nicht gestalten können, super gerne wieder.

Betreuung:
Vor Abreise wurde man über alle Kosten offen aufgeklärt und es gab keine versteckten. Vor Ort war die Betreuung (sowohl für die Zufriedenheit in der Gastfamilie als auch für die Schulfächer) durch speziell deligiertes Personal gewährleistet, dass man jederzeit ansprechen konnte und auch immer und schnell geholfen hat. Eine Notfallnummer gab es auch.

Ansprechpartner:
Frau Dyballa hat sich immer sehr gut um uns gekümmert und hat bei Problemen vor Ort immer schnell gehandelt.

Familie:
Ich musste leider meine erste Gastfamilie nach 2 Monaten verlassen, da es persönliche familiäre gab. Diese Familie bestand aus den Eltern und 4 Kindern, die alle schon ausgezogen waren, aber mit denen man regelmößig etwas unternommen hat. Die Mutter hat meistens selber und gesund gekocht und hat meine Probleme verstanden. Der Vater war leider aufgrund seiner Arbeit nur spät abends zuhause.
In meiner zweiten Gastfamilie habe Ich mich auch sehr wohl gefühlt. Diese Familie bestand aus den Eltern und 3 Kindern (8,8 und 4). Es hat immer sehr viel Spaß gemacht, mit dem Vater und dem Sohn auf der Straße Hockey zu spielen und es wurde viel Wert auf familiäres Zusammensein gelegt. Wir sind auch oft am Wochenende Ski fahren gegangen oder haben etwas unternommen.

Schule:
Die Mitschüler waren sehr nett, es war eine anständige Schule (800 Schüler) mit gut organisiertem und hochwertigem Unterricht, der sich sehr von deutschem unterscheidet (aber nicht im negativen), da viel mehr Wert auf individuelle Entwicklung gelegt wurde.
Der Unterricht hat sehr viel Spaß gemacht, da selten Frontalunterricht gemacht wurde und dementsprechend öfter Gruppenarbeit oder Partnerarbeit.