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Reisebericht von Marie

Gastland: Christchurch, Neuseeland Austauschjahr (Zeitpunkt)?:

Nach den letzten Vorbereitungen und der Verabschiedung von Familie und Freunden, ging mein erster Flug, bis ans andere Ende der Welt, auch schon los. Ich entschied mich dazu, für 6 Monate nach Neuseeland zu gehen. Nach langem hin und her, ob ich wirklich für ein halbes Jahr mein Zuhause verlassen sollte, war es eine sehr spontane Aktion. Dennoch bin ich froh, diesen riesengroßen Schritt gewagt zu haben! Als ich nach achtzehn Stunden Flug, und sehr langer Pause am Singapurer Flughafen, endlich in Neuseeland angekommen war, war ich direkt hin und weg von der wunderschönen Natur. Vor allem die Vorbereitungswoche in der Hauptstadt Neuseelands hat mir nochmal die letzte Vorfreude gegeben nun endlich mein ´richtiges´ Leben zu starten. Eine Woche später war es dann auch schon soweit – das erste Treffen mit meiner Gastfamilie stand bevor. Auf dem Flug von Wellington in die, von mir ausgesuchte Stadt, Christchurch gingen mir tausende Fragen durch den Kopf: Wie soll ich diese Menschen, die ich noch nie gesehen habe gleich erkennen? Was ist, wenn eine Unterhaltung nicht möglich ist, weil mein Englisch nicht so gut ist? Was soll ich machen, wenn sie mir unsympathisch sind? All diese Sorgen und Fragen waren im Endeffekt unnötig, da meine Gastfamilie mich super lieb aufgenommen und mir alle restlichen Fragen beantwortet hat. Zu meiner jüngeren Gastschwester hatte ich ein sehr gutes Verhältnis und auch das Essen war lecker. Nach letzten Wegweisungen und einer kurzen Stadttour fing auch schon mein erster Schultag an der High-School an. Von den Kiwis, weiteren Austauschschülern und Lehrern wurde ich direkt gut aufgenommen, was mir den Start sehr vereinfacht hat. Auch an die Schuluniform und Regeln konnte man sich schnell gewöhnen. Nach ungefähr zwei Wochen klappte auch die Verständigung viel besser und erste Freundschaften, sowohl zu den Einheimischen als auch zu den Austauschschülern, entstanden. Auch als es Probleme mit der Gastfamilie gab, stand direkt jemand zur Verfügung, war für mich da und ich konnte schon bald meine Gastfamilie wechseln. Mit der neuen Gastfamilie hat alles viel besser funktioniert und ich konnte den Rest meines Aufenthaltes in vollen Zügen genießen. Die Schule in Neuseeland hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mit Outdoor Education hatte ich oft Ausflüge, die mir die Möglichkeit gaben, Neuseelands unberührte Natur und vor allem Orte, an die man nicht unbedingt mit der Gastfamilie hinfährt, besser kennenzulernen. Da die Schule sonst nicht viel Zeit eingenommen hat, war ich im Anschluss viel mit Freunden unterwegs. Heimweh kam eigentlich nie auf und ich war eher traurig, als ich merkte, dass ich bald schon wieder nach Deutschland zurück musste – die Zeit verging wie im Flug. Ich bin mit der Anforderung nach Neuseeland gegangen mein Englisch zu verbessern. Dort gelernt habe ich: Verantwortung, Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein und vieles mehr. Zurückgekommen bin ich mit vielen neuen Freunden, die aus den verschiedensten Kontinenten und Ländern kommen, einer wundervollen zweiten Familie, unzähligen Erinnerungen, die mir niemand mehr nehmen kann, und vor allem einem zweiten Zuhause. Man kann es auch als ein riesiges Abendteuer beschreiben, welches ich immer wieder antreten würde und nur jedem weiterempfehlen kann!!

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