bewertete am 17.10.19 den "Schüleraustausch Neuseeland" mit GIVE Gesellschaft für Internationale Verständigung

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Meine Vorbereitung auf das Auslandsjahr in Neuseeland war sehr gut. Unter anderem war ich bei einem Vorbereitungsseminar in Mannheim. Dort wurde mir ausführlich über das Auslandsjahr berichtet und die Returnees waren alle sehr positiv gestimmt. Durch meine gute Vorbereitung hatte ich eigentlich keine Angst in das fremde Land zu fliegen und dort zu leben. Ich bin zusammen mit anderen Schülern von Frankfurt nach Neuseeland geflogen mit dem Zwischenstopp in Australien.

Betreuung

Meine Betreuung dahin war sehr freundlich und hilfsbereit. Genauso war es auch mit der Betreuung in der neuseeländischen Schule. Ich hatte immer einen Ansprechpartner, der mir bei verschiedenen Dingen helfen konnte und mich unterstützt hat.

Schule

Meine Schule, das Otumoetai College, ist sehr groß und in Blöcke aufgeteilt. Es gibt ungefähr in der Mitte eine Mensa und an der Seite ist ein großes Sports field. Es gibt zwei Sporthallen und eine Schwimmhalle. Ich konnte sehr außergewöhnliche Fächer wählen, jedoch hatten alles Schüler nur sechs Fächer jeweils. Meine Pflichtfächer waren Englisch, Mathe und Science, da ich im Level 11 war. Zudem habe ich Drama, Sport Science und Outdoor education genommen. In Drama war der Unterricht immer sehr interessant und entspannt. Da man in diesem Fach interagiern muss mit anderen habe ich dort schnell Freunde gefunden mit denen ich mich gut verstanden hab. Es hat sehr viel Spaß gemacht das Projekt "Blood brothers" vorzubereiten und nachher als Prüfung vorzuspielen.
In Sport Science haben wir unter anderem Touch Rugby gespielt, was sehr interessant war, weil alle Kiwis diese Sportart sehr mochten und es als Bestandteil von der neuseeländischen Bildung angesehen haben. Außerdem haben wir Volleyball und Frisbee gespielt und sehr viele Strategien gelernt. Durch die Teamarbeit in den verschiedenen Gruppen hat man auch schnell die Möglichkeit gehabt Freunde zu finden.
In outdoor education hatten wir einen Lehrer, der Maori abstämmmig war, was ich persönlich sehr cool fand. Uns wurde beigebracht, wie man Kayak fährt und klettert, in der Kletterhalle der Schule. Auch beim Orienteering hat man echte Freunde gefunden. Wir wurden in den Wald geschickt um Stationen abzugehen,die wir finden mussten mit einer Karte und einem Kompass. Alle Schüler waren sehr freundlich und hilfsbereit. Meine Schuluniform bestand aus einem dunkel grünen Rock und einem weißen Polotshirt. Dazu gab es eine Schwarze oder grüne Jacke und schwarze Schuhe. Man konnte jedoch aich eine schwarze hose anziehen, die aber nicht aus jeans bestehen durfte. Die Jungs hatten eine kurze schwarze hose und ein weißes Polotshirt an. Beim Sport durfte man jedoch seine eigenen sachen anziehen. Es gibt auch Mufti days. Das sind tage, an denen mqn sich "normal" anziehen darf im Gegenzug von geld oder büchern, die gespendet werden. Diese Tage waren immer ganz besonders für alle.

Familie

Meine Familie war sehr nett. Ich hatte drei Gastschwestern. Lulu war 10 Jahre alt und ein großer Harry Potter fan, weshalb ich oft mit ihr Spiele über Harry Potter gespielt habe. Sie hat sehr gerne ballet getanzt und hat auch viele poklae gewonnen. Arabella war 15 Jahre alt und hat ebenfalls gerne ballet getanzt. Um sich darauf zu konzentrieren hatte sie home schooling. Ihr traum war es, wie ihre Schwester Olivia, professionell zu tanzen. Olivia war 17 Jahre alt und tanzte Ballet professionell in Wellington an der Universität New Zealand Royal Dancing Academy. Sie war zwei mal zuhause und war auch sehr nett. Mein Gastvater arbeitete in der Stadt, sodass er mich manchmal mit nach hause genommen hat, als ich mit freunden nach der schule noch in die stadt gegangen bin. Meine Gastmum war Krankenschwester und hat in der Balletschule meiner Gastschwestern die kostüme für die Ausführungen genäht, wobei ich manchmal geholfen habe. Es war eine sehr schöne Zeit und Erfahrung. Ich bin sehr froh dieses Erlebnis gehabt zu haben und empfehle jedem ins Ausland zu gehen, da es die beste Zeit des lebens sein kann.