bewertete am 03.01.20 den "Schüleraustausch Kanada" mit GIVE Gesellschaft für Internationale Verständigung

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Die Vorbereitung auf das Auslandsjahr mit GIVE war sehr umfassend und sehr gut. Angefangen mit einzelnen Gesprächen auf Messen oder persönlich mit einem eigenen Ansprechpartner konnte man schon von Anfang an jede Frage stellen, die einen beschäftigt. Auch das Vorbereitungsspiel-Wochenendseminar hat weitergeholfen sich mit Leuten zu unterhalten, die in der gleichen Situation stecken wie man selbst. Durch die vielen Gespräche und Informationen war man sehr gut vorbereitet und wusste was einen vor Ort erwartet.

Betreuung

Ich persönliche habe die Betreuung vor Ort quasi nicht benötigt, da ich mich mit meine Gasteltern sehr gut verstanden habe und mich allgemein auch schon innerhalb kürzester Zeit sehr wohl in Kanada gefühlt habe. Ich weiß aber von anderen Austauschschülern das die Betreuung vor Ort gut funktioniert und man dort mit den entsprechenden Leuten jede Art von Problem ansprechen und lösen kann.

Schule

In der kanadischen Schule habe ich mich sehr wohlgefühlt und mich auch relativ schnell zurechtegfunden. Das Schulsystem ist komplett unterschiedlich zu dem deutschen System. Es wird mehr wert auf die eigenen persönlichen Interessen und Fähigkeiten gelegt als in Deutschland. Zudem hat mir gut gefallen, dass ich nicht besonders behandelt worden bin von den Lehrern sondern wie ein ganz normaler Schüler. Auch für meine kanadischen Mitschüler war ich nicht allzu besonders, wie man es vielleicht aus Deutschland mit Austauschschülern kennt. Die Kanadier sind mehr an Austauschschüler gewohnt, dies habe ich nicht nur bei meinen Mitschülern gemerkt sondern auch in der allgemeine Organisation der Schule oder auch einfach im ganz normalen Alltag.
Großem Spaß hat es mir immer gemacht wenn die komplette Schule sich auf ein Sportereignis vorbereitet hat und alle Schüler zusammenkamen um die Sportmannschaft wie Football oder Basketball zu unterstützen.

Familie

Mit meiner Gastfamilie habe ich mich wie oben erwähnt super verstanden. Sie zeigten mir vielen Ecken von Vancouver Island und Vancouver und liessen mich ein normaler Teil ihres Lebens werden. Besonders war für mich die Erfahrung für die Zeit in Kanada einen südkoreanischen Gastbruder zu haben. Dadurch habe ich sozusagen noch eine weitere Kultur bzw. Lebensart kennen gelernt und verstehe mich mit ihm bis heute noch sehr gut und tausch mich mit ihm regelmäßig per Mail aus.