X-CHANGE - Der Schüleraustausch Podcast | Folge 252 | 10.07.2026
#252 Auslandsjahr Exposed 😳 Diese Regeln haben wir gebrochen
Jolina und Sima waren beide 16, als sie ihr Auslandsjahr starteten – und haben nicht alle Regeln ihrer Organisationen und Gastfamilien eingehalten. In dieser Folge erzählen sie offen von verbotenen Partys, Uber-Fahrten, Alkohol am Strand und Begegnungen mit der Polizei. Sie teilen, was schiefging, was sie daraus gelernt haben und warum manche Risiken wertvoll waren, andere aber fast alles gekostet hätten. Ehrlich, unterhaltsam und voller Tipps für alle, die selbst ins Ausland gehen.
Dieses Podcast wurde moderiert von:
Kapitelmarken
00:00:00: Intro
00:00:42: Regeln
00:05:05: Gastfamilien absprachen
00:05:55: Partys
00:11:10: Alkohol
00:13:36: Erwischt von der Polizei
00:21:19: Ist es das Risiko wert?
00:24:10: Regeln der Gastfamilie
00:27:30: Verantwortung der Gastfamilie
00:29:00: Beziehung
00:30:40: Verlässlich sein
00:32:45: Unangenehme Situation
00:33:47: Nachhause geschickt werden
00:35:56: Fazit und Tipps
00:37:15: Outro
Das Transkript ist aktuell nicht verfügbar.
Über diese Folge
In der neuen Folge des Podcasts sprechen Jolina und Sima ganz offen darüber, welche Regeln sie während ihres Auslandsjahres gebrochen haben – und welche Konsequenzen das fast gehabt hätte.
Viele Regeln sind klar: Als Minderjährige dürfen Austauschschüler*innen in der Regel keinen Alkohol trinken, keine Drogen nehmen, nicht alleine nachts unterwegs sein und oft auch keine Taxis oder Uber mit Fremden nutzen.
Die Organisationen der beiden haben zusätzlich vor Partys gewarnt – nicht nur wegen Alkohol, sondern vor allem wegen Fotos und Social Media, die schnell zu einem vorzeitigen Abbruch führen können.
Jolina landete schnell in einer Senior-Gruppe in ihrem Schüleraustausch in Australien und wurde zu zahlreichen 18. Geburtstagsfeiern eingeladen.
Manche fanden in gemieteten Airbnbs am Strand statt. Obwohl sie sich anfangs vornahm, nichts zu trinken, landete sie doch bei Bier-Pong und ein paar Runden. Die Gastfamilie war relativ entspannt – besonders die zweite. Ihre Gastmutter prägte den Satz: „You’re here for a fun time, not a long one.“
Der größte Schreckmoment passierte jedoch nicht auf einer Party, sondern bei einem harmlos geplanten Burger-Essen am Strand mit ihrer Gastschwester und zwei italienischen Austauschschülerinnen.
Durch einen Takeout-Deal gab es gratis Wein. Kaum hatten sie die Flasche geöffnet, kam die Polizei. Weil am australischen Strand Alkoholverbot herrscht und alle minderjährig waren, wurden die Eltern angerufen – darunter ein Polizist und eine Sozialarbeiterin. Es gab einen Strafzettel, stundenlange Angst und ein sehr ernstes Gespräch mit den Gasteltern. Zum Glück blieb es bei der Geldstrafe und keiner wurde nach Hause geschickt.
Sima erlebte eine klassische Highschool-Party in ihrem Schüleraustausch in den USA, die komplett eskalierte. Football Spieler, zerstörtes Haus, Polizei im Anmarsch. Sie musste durch den Garten flüchten und stand später im Garten ihres Lehrers.
In der Kleinstadt sprach sich alles blitzschnell herum. Auch sie betont: Viele haben Uber genutzt, obwohl es offiziell verboten war – vor allem wegen schlechter Busverbindungen.
Beide reflektieren, dass die Regeln der Organisation das eine sind, die der Gastfamilie aber oft entscheidender. Eine lockere Gastfamilie macht vieles leichter, strenge Regeln (z. B. strenge Curfews) können das Jahr erschweren. Gleichzeitig unterstreichen sie die Verantwortung der Gasteltern, die ja für einen Minderjährigen haften.
Wichtige Takeaways der Folge:
- Viele Regelverstöße passieren aus Gruppendruck und dem Wunsch, dazuzugehören.
- Ein Bier oder eine Party kann das ganze Jahr beenden – das Risiko ist real.
- Mit wem man hingeht und wie man zurückkommt, ist entscheidend (niemals betrunken Auto fahren!).
- Offene Kommunikation mit der Gastfamilie schützt oft mehr als heimliches Handeln.
- Manche Erinnerungen (bestimmte Geburtstage, Silvester, enge Freundschaften) würden beide nicht missen wollen – aber sie waren kalkulierte Risiken.
Die Folge ist kein „So brichst du Regeln“-Ratgeber, sondern eine ehrliche Reflexion über Eigenverantwortung, Grenzen austesten und die dünne Linie zwischen unvergesslichen Erlebnissen und richtig dummen Entscheidungen. Jolina und Sima zeigen, dass das Auslandsjahr auch bedeutet, erwachsen zu werden – manchmal auf eine harte Tour.
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