#158 Partys im Auslandsjahr 🪩
Feiern in einem fremden Land? Wie läuft das wirklich ab, wenn man als Austauschschüler plötzlich auf Partys in Neuseeland oder Paraguay landet? Malin und Malte nehmen euch in dieser Folge des X-CHANGE Podcasts mit auf ihre ganz persönlichen Partyreisen – von lockeren Geburtstagsfeiern bis hin zu wilden Clubnächten.
Malte, Schüleraustausch Paraguay, und Malin, Schüleraustausch Neuseeland erzählen von ihren ersten Partyerfahrungen im Auslandsjahr.
Malin, die anderthalb Jahre in Neuseeland verbracht hat, und Malte, der ein Jahr in Paraguay war, beginnen die Folge mit ihren ersten Erfahrungen mit Partys im Ausland. Malin beschreibt, wie sie sich langsam in die soziale Szene im ländlichen Neuseeland eingefügt hat und Freunde im Schüleraustasuch gefunden hat.
Ihre erste Party war eine Geburtstagsfeier, die ihr half, eine Freundesgruppe zu finden. Danach wurde sie regelmäßig zu Wochenendtreffen eingeladen, besonders während der Schulferien. Diese Veranstaltungen, oft auf Feldern oder an kleinen Orten, waren entscheidend, um Freundschaften aufzubauen. Sie hebt hervor, dass es üblich war, eigene Getränke mitzubringen, meist fertig gemixte Getränke mit niedrigem Alkoholgehalt aufgrund der hohen Kosten. Partys in Neuseeland begannen früh, etwa um 18 Uhr, und endeten gegen Mitternacht oder 1 Uhr morgens, oft gefolgt von lockeren Lagerfeuern oder Musikrunden mit etwa 20–25 Gästen.
Maltes Erfahrung in Paraguay war ganz anders. An seiner ersten Schule, einer Privatschule, waren Partys selten, und die soziale Szene war weniger lebhaft. Nach dem Wechsel zu einer öffentlichen Schule und einer neuen Gastfamilie boten sich mehr Gelegenheiten zum Feiern. Seine 21-jährige Gastschwester führte ihn in die Clubszene in Paraguays Hauptstadt Asunción ein. Diese Ausflüge begannen spät, mit Vorglühen um 22 Uhr, und die Clubbesuche dauerten bis 4 Uhr morgens oder länger.
Malte betont die strengeren Sicherheitsvorkehrungen in paraguayischen Clubs, wo die Registrierung von Ausweisen üblich war, und erzählt, wie sein europäisches Aussehen ihm trotz Minderjährigkeit manchmal Zugang verschaffte. Er bemerkt auch die Verbreitung von Vaping statt Rauchen und die entspannte Haltung gegenüber Alkohol, obwohl Drogenkonsum in seinen Kreisen weniger sichtbar war.
Die Folge beleuchtet auch kulturelle Unterschiede in der Partydynamik. In Neuseeland erlebte Malin eine offene und entspannte Atmosphäre, in der die Leute auch mit wenig Alkohol eine gute Stimmung schufen. Im Gegensatz dazu fand Malte die Partys in Paraguay formeller, mit weniger spontanen Treffen außerhalb von Clubs. Er war überrascht von dem nächtlichen Lebensstil, bei dem Abendessen um 21 Uhr begann und die Schule früh um 7 Uhr morgens startete, während die Paraguayer dennoch energiegeladen blieben. Beide Moderatoren betonen, wie wichtig Partys waren, um Kontakte zu knüpfen, obwohl sie Herausforderungen wie die Regeln der Gastfamilien und kulturelle Erwartungen mit sich brachten.
Felix, der einen Schüleraustausch in den USA verbracht hat, erzählt von lebhaften College-Partys, darunter eine im Wald, die von der Polizei unterbrochen wurde. Diese Events mit 60–100 Gästen erinnerten an Szenen aus amerikanischen Teenie-Filmen, mit lauter Musik und Dramen.
Felix hielt sich an die strikte Alkoholverbotsregel seiner Gastfamilie, was ihm ein sicheres Erlebnis ermöglichte. Im Gegensatz dazu beschreibt Tim in South Dakota eine ruhigere soziale Szene, bei der schulische Veranstaltungen wie Prom und Homecoming die Highlights waren. Private Treffen, wie Silvester oder Super-Bowl-Partys, waren entspannt und konzentrierten sich auf Snacks und Spiele statt auf Alkohol oder Tanzen.
Malin und Malte geben praktische Ratschläge für Austauschschüler. Sie betonen, wie wichtig es ist, den Alkoholkonsum mit der Gastfamilie abzusprechen und deren Regeln sowie die der Austauschorganisationen zu respektieren, die oft Alkohol verbieten. Sie warnen davor, Partyfotos in sozialen Medien zu posten, um Probleme mit Programmkoordinatoren zu vermeiden.
Malin erzählt von einem Vorfall, bei dem ein Foto ihren Alkoholkonsum verriet, was zu einem schwierigen Gespräch führte, während Malte beschreibt, wie das Vertrauen seiner Gastfamilie ihm mehr Freiheit ermöglichte, solange er seine Aufenthaltsorte mitteilte. Sie warnen auch vor riskanten Verhaltensweisen wie Trinken und Fahren und verweisen auf das Beispiel einer Austauschschülerin, die nach einem betrunkenen E-Scooter-Unfall Konsequenzen erlebte.
Die Folge zeigt die Vielfalt der Partyerfahrungen während eines Austauschjahres, geprägt von lokaler Kultur, Gastfamiliendynamiken und persönlichen Entscheidungen. Ob es darum geht, die nächtliche Clubszene in Paraguay zu navigieren, Lagerfeuer-Treffen in Neuseeland zu genießen oder an einem Prom in den USA teilzunehmen – Partys können eine unterhaltsame Möglichkeit sein, Kontakte zu knüpfen, wenn man verantwortungsvoll handelt. Malin und Malte ermutigen die Hörer, ihre eigenen Geschichten über die X-CHANGE Community auf schueleraustausch.net zu teilen, um einen Raum für Austauschschüler zu schaffen, sich zu vernetzen und zu inspirieren.
Themenübersicht:
00:00-00:42: Intro und Einleitung
00:43-02:13: Malin’s und Malte’s ersten Parties
02:14-03:22: Parties in verschiedenen Ländern
03:23-06:34: Bedingungen und Einstellungen der Gasfamilien
06:35-07:53: Parties in Neuseeland vs. Deutschland
07:54-09:36: Parties in Paraguay vs. Deutschland
09:37-12:00: Alkohol und Drogen als Teenager im Gastland
12:01-16:19: Tipps an zukünftige ATS
16:20-18:19: Kontakt zur Polizei und Gangs
18:20-19:24: Partyzeiten in Paraguay
19:25-20:52: Der Alltag im Gastland vs. Deutschland
20:53-23:50: Sprachnachricht Felix
23:51-25:51: Sprachnachricht Tim
25:52-26:53: Schulbälle
26:54-29:55: Silvester und Feuerwerk im Gastland
29:56-32:26: Rauchen und Vapes auf Parties
32:27-36:19: Dating Drama und Beziehungen im Gastland
36:20-37:35: Fazit und Outro
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