#207 X-CHANGE im Internat 🎓 mit Gast Larissa
Taucht ein in Larissas faszinierende Reise als Austauschschülerin an einem Internat in Maine, USA! In dieser Folge des X-CHANGE Community Podcasts erzählt sie von ihrem Alltag und den Höhen und Tiefen ihres Abenteuers. Erfahrt, warum sie sich für ein Internat statt einer Gastfamilie entschieden hat, wie sie Freundschaften mit Schülern aus 60 Ländern knüpfte und was den amerikanischen Prom so besonders macht.
Kapitelmarken
[00:00:00] Intro
[00:00:58] Warum ein Internat?
[00:01:54] Wohnsituation
[00:04:48] Tagesablauf
[00:08:25] Fächer und Dormeltern
[00:11:07] Freunde
[00:12:37] Wochenenden
[00:14:42] Amerikanische Freunde
[00:17:44] Negative Aspekte
[00:24:25] Prom
[00:27:22] Amerikanisches Feeling
[00:30:28] Deutscher Kontakt
[00:31:55] Outro
Über diese Folge
In dieser spannenden Folge spricht Laura mit unserem Gast Larissa, einer Austauschschülerin, die auch einen Schüleraustausch USA verbracht hat, allerdings war sie ein Jahr an einem Internat in Maine.
Larissa erklärt, warum sie sich für ein Internat entschieden hat: Inspiriert von ihrer Schwester, die in Südamerika negative Erfahrungen mit einer Gastfamilie machte, und ihrer besten Freundin, die ebenfalls von Problemen berichtete, wollte Larissa eine unabhängigere Erfahrung.
Der Kindheitstraum, ein Internat wie in „Hanni und Nanni“ zu besuchen, spielte eine große Rolle. Nach Rücksprache mit ihrer Austauschorganisationen fand sie das passende Internat, das ihr die Möglichkeit bot, neue Wege zu gehen und sich in einer internationalen Umgebung zu entfalten. Das Leben im Internat beschreibt Larissa als lebendig und gemeinschaftlich.
Sie lebt in der Stasio Hall, einem der Mädchen-Dorms, zusammen mit 60 anderen Schülerinnen. Die Wohnsituation fördert enge Freundschaften – Larissa schwärmt von der Möglichkeit, „aus zehn Kleiderschränken“ wählen zu können und die gemeinsamen Aktivitäten wie Just Dance-Abende mit ihrer Zimmergenossin aus Südkorea.
Die Vielfalt der Schüler aus über 60 Ländern ist ein Highlight: Kulturelle Events wie das Lunar New Year, bei dem traditionelles asiatisches Essen serviert wurde, bereichern den Alltag und fördern den interkulturellen Austausch.
Der Schulalltag ist strukturiert, aber flexibel. Larissa beginnt ihren Tag oft erst um 8 Uhr, da die Schule um 8:35 Uhr startet, und genießt die entspannte Atmosphäre, in der sogar das Essen im Unterricht erlaubt ist. Mit vier 90-minütigen Unterrichtsblöcken, darunter Lieblingsfächer wie Tanzen, bleibt genug Zeit für außerschulische Aktivitäten wie Cheerleading oder Sprinten.
Besonders die Sportangebote und Wochenendaktivitäten wie Bootstouren, Lasertag oder Ausflüge nach Boston machen den Aufenthalt abwechslungsreich. Die Abende sind geprägt vom gemeinsamen Essen, Veranstaltungen wie Bonfires oder Karaoke und einer offenen, aber auch von überwachten Lernzeit.
Trotz vieler positiver Erlebnisse gab es auch Herausforderungen. Larissa berichtet von anfänglichen Schwierigkeiten beim Cheerleading, wo sie als Anfängerin im Vergleich zu erfahrenen amerikanischen Schülerinnen zunächst ins „schlechtere“ Team kam und sich teilweise ausgeschlossen fühlte.
Auch die kulturellen Unterschiede, wie die zurückhaltende Kommunikation der Amerikaner oder das ungewohnte, weniger gesunde Essen, waren eine Umstellung. Dennoch betont sie, dass die positiven Erfahrungen überwogen: Sie fand enge Freundschaften, wurde von amerikanischen Familien wie eine „deutsche Tochter“ aufgenommen und erlebte unvergessliche Momente wie den Prom, der mit einem Partybus, einem italienischen Restaurantbesuch und einer liebevoll dekorierten Location gefeiert wurde.
Larissa hebt hervor, wie wichtig es ist, aktiv auf andere zuzugehen, um sich zu integrieren. Während die Amerikaner an ihrer Schule an den ständigen Wechsel internationaler Schüler gewöhnt sind und weniger neugierig reagieren, als sie erwartet hatte, halfen ihr Engagement in Theater, Sport und Musicals, tiefe Verbindungen aufzubauen.
Besonders ihre Freundesgruppe, bestehend aus Europäern, Asiaten und Mexikanern, machte ihren Austausch bunt und vielfältig. Larissa betont, dass sie durch bewusstes Sprechen auf Englisch und die Teilnahme an Aktivitäten auch mit Amerikanern Freundschaften schloss, die weit über das Internat hinausgehen.
Die Folge endet mit Larissas Plänen für ihre letzten Wochen in den USA, darunter eine Abschiedsparty und Reisen nach New York und Washington mit ihrer Familie. Sie reflektiert, wie sehr der Austausch sie geprägt hat – von der kulturellen Offenheit bis zur Selbstständigkeit. Für alle, die selbst einen Schüleraustausch planen, empfiehlt sie, offen für Neues zu sein und sich aktiv in die Community einzubringen.
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