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bewertete am 30.11.19 den "Schüleraustausch Thailand" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Die Vorbereitung mit AFS waren super hilfreich. Auf den verschiedensten Vorbereitungscamps, konnte ich nicht nur etwas darüber lernen, was es heißt. für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu gehen, sondern konnte schon andere Autsauschschüler kennen lernen. AFS begleitete uns von Anfang an, gab Informationen, brachte uns zum Nachdenken über unsere bevorstehende Zeit und stand bei Bedarf mit einer Menge Tipps und Insidewissen zur Seite. Auch die Camps während und nach dem Autsauschjahr halfen sehr, die erlebten Erfahrungen zu reflektieren und einem die gute Zeit immer im Gedächtnis zu halten.

Während des Jahres hat AFS einem persönliche Ansprechpartner in Thailand zur Seite gestellt, an die man sich jederzeit wenden konnte. Aber auch die Menschen, die uns schon in Deutschland vorbereitet hatten, waren eine wichtige Stütze, da sie jederzeit mit Rat und Tat und am wichtigsten: auch Länderwissen, zur Seite standen.

Meine Schule in Thailand bot für die 7.-9. Klasse ein Englischprogramm an, sodass meine Klassenkameraden (in der 10.) recht gut Englisch konnten. Die Schule war sehr verständnisvoll, dass ich noch kein thailändisch sprach und organisierte sogar für jeden Schultag ein bis zwei Stunden, in denen ich Thaiunterricht, Thaimusik, traditionelle Kunst oder thailändisch Kochen lernen konnte.

Meine Schulklasse und die Schule generell wurden wie eine Familie für mich, da der Umgang untereinander, auch mit den Lehrern, zwar respektvoll aber auch sehr familiär war. Ich bekam von allen Seiten viel Unterstützung, wurde von Tag eins an aufgenommen in die Gemeinschaft und war durch meine blonden Haare und blaue Augen sowieso überall bekannt. Die Schule war der absolute Mittelpunkt während meines Alltages, denn auch nach dem Unterricht blieb meine Klasse noch lange an der Schule, wir spielten Basketball oder gingen zusammen Essen.

Auch meiner AFS Gastfamilie bin ich sehr dankbar. Sie konnten mir auf vielfältige Weise ihre Kultur näher bringen und vor allem meine Gastschwester war eine große Hilfe, bei Kulturverständnisproblemen meinerseits, alles zu erklären. Sie ließen mir viel Freiraum, etwas mit Freunden zu unternehmen, aber waren trotzdem jederzeit da, wenn ich jemanden zum Reden brauchte. In gemeinsamen Unternehmungen zeigten sie mir ihr Leben und ihre Kultur, von Restaurantbesuchen, Familie auf dem Land besuchen, an der Schule meines Gastvaters helfen, über Marktbesuche bis hin zu gemeinsamen Fernseh- und Kochabenden, gaben sie mir tiefe Einblicke in ihr Leben und ließen mich mit allen Facetten daran teilhaben.

Das Jahr in Thailand war die besten Entscheidung die ich treffen konnte. Zu Beginn der Bewerbungsphase wollte ich nur sechs Monate gehen, aber nach den ersten Vorbereitungscamps wurde mir schnell klar, dass ein ganzen Jahr viel sinnvoller ist. Man braucht einfach ein bisschen Zeit um sich an die neue Kultur, Umgebung, Wetter, Sprache, Essen, Menschen und Altag zu gewöhnen und ein Jahr ist sowieso schon fast viel zu kurz dafür.