bewertete am 12.09.19 den "Schüleraustausch USA" mit Partnership International

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Die Vorbereitung empfand ich als sehr gelungen, nach dem Seminar gab es für mich keine Unklarheiten mehr und ich könnte gut vorbereitet in mein Auslandsjahr starten. Die Betreuung war ebenfalls gut, da mein Auslandsjahr gut verlief hatte ich nicht das Bedürfnis viel zu schreiben aber ich glaube, dass wenn ich jemanden gebraucht hätte, mir auch jemand geholfen hätte. Meine Schule war wirklich typisch amerikanisch, ich könnte also definitiv den alltag einer amerikanischen Schülerin erleben. Meine Familie war ebenfalls ein gutes Match, sie haben gut zu mir gepasst und mich als Teil ihrer Familie akzeptiert. Natürlich gab es Situationen, in denen ich und meine natürliche Familie anders gehandelt hätten , jedoch war dies nie so groß, als das ich mich sehr schlimm gefühlt hätte. Wir haben gemeinsam viele Reisen unternommen und sind uns dadurch näher gekommen. Aber generell bin ich der Meinung, dass man alles was die Gastfamilie für einen tut nicht als selbstverständlich annehmen sollte - also nie vergessen, sich zu bedanken. Das würde uns auch beim Vorbereitungsseminar vermittelt, daher konnte ich mich gut darauf vorbereiten. In meinem Auslandsjahr gab es kaum Herausforderungen, bei denen ich die Hilfe meiner deutschen oder sogar amerikanischen Organisation gebraucht hätte, daher kann ich zu der Qualität der Betreuung nicht ganz so viel sagen, aber was ic so gehört habe, war die deutsche Organisation schon ganz gut dabei. Es gab vielleicht Kommunikationsprobleme an einigen Stellen, aber ich bin der Meinung, dass es anders auch fast nicht möglich wäre. Es treffen in so einer Situation so viele verschiedene Personen und Kulturen aufeinander, dass es ganz natürlich ist, wenn einer mal etwas falsch aufnimmt. Was mir beim Vorbereitungsseminar etwas zu kurz kam war, wie man sich in streitsituationen innerhalb der Gastfamilie zu verhalten hat. Meine Gastfamilie hatte nämlich manchmal Spannungen untereinander und ich stand dann dazwischen und wusste nicht recht, was ich tun sollte - ich habe mich allerdings für Neutralität entschieden.
Zu dem Thema Schule kann ich sagen, dass die Anforderungen an einer amerikanischen Schule weitaus geringer sind, als an deutschen Schulen. Ich. Bekam selten Hausaufgaben auf und mündlich zählt gar nichts für die Bewertung . Das macht den Unterricht natürlich entspannter, aber die Arbeitsatmosphäre hat an einigen Stellen schon darunter leiden müssen, da die Schüler der Meinung waren, dass sie im Unterricht machen können was sie wollen und dann even für die Tests Lernern. Das würde uns aber auch vorher gesagt, von daher war das keine große Überraschung. Dafür bin ich der Organisation auch wirklich dankbar, dass sie bei den grundlegenden Themen ins Detail gegangen sind, das ist auf jeden Fall notwendig, da wir alle als Austauschscgüler zwar in irgendeiner Form dasselbe erleben aber in ganz unterschiedlichen Ausführungen. Details sind also wichtig, damit jeder verstehen kann, wie er sich zu verhalten hat. Man muss sich auch bewusst sein, dass man in seinem Gastland die Leute und Gewohnheiten dort nicht nach den eigenen Standards beurteilen darf. Dort herrscht eine ganz andere Kultur vor, die sich in einigen Dingen sehr von der eigenen unterscheidet. Ich war sehr froh, dass wir zu dem Thema auf dem Vorbereitungsseminar über diesbezügliche Beispiele gesprochen haben - dass nimmt einem den Schock wenn es so weit ist.
Um noch einmal auf die Betreuung zu sprechen zu kommen, wir hatten E-Mail buddies aber von was ich so gehört habe, haben diese sich nicht sehr häufig gemeldet. Da mein auslandsjahr gut verlief, war das für mich super, weil ich sonst wahrscheinlich etwas genervt gewesen wäre, aber ich kann mir vorstellen, dass wenn es anders gewesen wäre, ich mir sicher gewünscht hätte, jemanden zum Schreiben zu haben.
Allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass diese Organisation gut ist und sie definitiv gute Arbeit leisten!