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bewertete am 18.11.18 den "Schüleraustausch Irland" mit international Experience

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Ich wurde sehr gut auf meinen bevorstehenden Auslandsaufentalt vorbereitet. Es fing alles damit an, dass ich eine Koordinatorin von IE mir einen Besuch abgestattet hat. Sie erzählte mir übre ihre eigenen Erfahrungen im Ausland und auch, wie toll es ist selber einen Austauschschüler aufzunehmen. Ich konnte ihr meine persöhnllichen Wünsche äußern, von meinen Vorstellungen erzählen und auch meine Ängste. Sie ist auf alles sehr genau eingegnagen und hat mir am Ende unseres Gespräches alle Fragen und Ängste genommen, die ich hatte. Nach dem Gespräch mit ihr hatte ich ein egenauere Vorstellung auf das was mich erwarten würde und entschloss mich dazu meinen Auslandsaufenthalt mit dieser Organisation zu machen.
Nachdem ich mich dann hier angemeldet habe, folgte ein Vorbereitungsseminar in Bonn. Es wurde von Beginn an empfohlen, dass man die Reise nach Bonn ohne seine Eltern probieren sollte. Ich bereue dies nicht, denn es war ein kleiner Anfang für mich, die Sachen selber in die Hand zu nehmen und auf mich allein gestellt zu sein. Wir verbrachten das Wochende mit allen Austauschschülern, welche das kommende Jahr in den verschiedensten Ländern verbringen würden. In dem Seminar wurden uns Sachen erzählt, welche man machen konnte also Do's und Sachen welche man nicht machen sollte also Don'ts. Es wurde außerdem auch gesagt, was von uns erwartet wird, der Umgang auf Social Media, die verschiedenen Schulsystem und auch die Unterschiede der einzelnen Länder. Das Seminar war zwar stark an die USa gerichtet, da die meisten Schüler dort ihren Aufenthalt planen, jedoch konnte man selber auch vieles lernen, da in einzelnen Gruppen noch mal explizit auf das eigene Gastland eingegangen worden ist.
Jedes Land hatte eine eigene Person, welche eine Ansprechperson war, falls man noch Fragen hatte. Diese Person konnte man später auch jederzeit in seinem Auslandsjahr kontaktieren, wenn man Fragen oder Probleme hatte.
In Irland hatte ich jedoch nicht so wie andere Schüler, eine zusätzliche Vorbereitungswoche. Ich war mit einem anderen Mädchen, die einzige aus Deutschland, welche sich dazu entschlossen hatte ihren Austausch dort zu machen. Jedoch hatten wir eine Woche vor Schulbeginn noch Zeit gehabt, die Familie besser kennenzulernen und haben daher mit den Spaniern, welche auch von der Organisation dort waren um ein Auslandsjahr zu machen viele Ausflüge gemacht. Zudem haben wir uns in dieser Woche mit der Hilfe von den Betreuern auf unseren Aufenthalt vorbereitet und haben unsere Schuluniformen gekauft , die notwendigen Bücher etc. Deswegen würde ich es nicht kritisieren, dass ich keine Vorbereitungswoche hatte, welche noch getrennt von meinre Gastfamilie war, sowie es bei den meisten anderen Schülern der Fall war.

Betreuung

Grundsätzlich war ich mit der Betreuung vor Ort zufrieden. Ich wurde herzlichen am Flughafen willkommen geheißen und hab mich auch sofort gut mit meiner Betreuerin verstanden. Sie hat zwar kein Deutsch gesprochen, hat aber wenn ich etwas nicht richtig verstanden habe es mir vesucht nochmal anders zu erklären und auch geduldig gewartet falls es auch dann nicht funktioniert hat. Sie hat viele Sachen für uns organisiert und war immer für einen da. Jedoch hat sie nach einem Monat aufeinmal nicht mehr als Betreuerin gearbeitet. Ich hab zwar schnell einen neuen Betreuer bekommen, jedoch habe ich gemerkt, dass ich mich mit meiner vorherigen Betreuerin besser verstanden habe und musste mich erst wieder an meinen neuen Betreuer gewöhnen. Dann einen Monat später kam ein weiterer kleiner Schock, als sich meine Vertrauensperson dort wieder gewechselt hatte. Es wurde zwar schnell eine neue Betreuerin gefunden, sodass man nicht auf sich alleine gestellt war, jedoch war es schon etwas mühselig. Jedoch ist es bei der letzten Betreuerin am Ende geblieben, welche mir auch regelmäßig Hausbesuche abstattete und sich auch immer um mein Wohlergehen kümmerte.

Schule

Ich fand meine Schule echt super. Meine Gastschule war im Vergleich zu meiner Schule in Deutschland relativ klein, jedoch machte das überhaupt nichts aus. Es wurden dort sehr viele Sachen angeboten und man konnte die Fächer wählen, für welche man sich interessierte. so gab es auch Fächer wie Kochen oder Jura. Auf die Wüsche wurde immer eingegangen und auch wenn man nach einem Monat gemerkt hatte, dass man doch lieber ein anderes Fach hätte, gab es keine Probleme den Kurs zu wechseln.
Das Transition Year in Irland ist bekannt für seine gelassenheit. Und so war es auch! Es gab viele Ausflüge und man konnte in verschiedene berufliche Bereiche forschen, was mir irklich gut getan hat, denn dadurch hatte ich eine Untebrechung von dem Druck der Klausuren etc. , welchen es in Deutschland gab.
Ich war jedoch nicht die einzigste Austauschschülerin auf der Schule. Dort waren Schüler aus den unterschiedlichsten Ländern und Organsiationen der Welt. So lernte ich nicht nur Schüler aus Irland kenne sondern auch Menschen aus: Norwegen, Italien, Spanien und Frankreich kennen. Was mir meinen Einstieg dort sehr erleichtert hat, denn ich konnte mich dort mit den anderen Schülern austauschen und war nicht ganz auf mich alleine gestellt. Und ich habe bis heute noch Kontakt zu diesen Schülern, sowohl denen aus den anderen Ländern, als auch den irischen Schülern, welche uns auch ganz herzlichen aufgenommen haben und uns die Schule gezeigt haben etc.
Die Lehrer dort an der Schule waren alle sehr nett und ich hatte eine persöhnliche Lehrerin vor Ort, welche sich extra um mich gekümmert hat, wenn ich fragen hatte oder Hilfe bei etwas brauchte.

Familie

Ich hätte keine bessere Gastfamlie haben können. Ich wurde schon zu beginn liebevoll empfangen und an der schönen Atmosphäre hat sich bis zum Ende nichts geändert. Ich war bei einem älteren Ehepaar, deren Kinder bereits ausgezogen waren. Die Tochter der beiden wohnte jedoch direkt neben an und hatte eine kleine Tochter, weswegen ihr Enkelkind häufig bei uns zu Besuch war. Dadurch herrschte immer Leben im Haus, da auch deren andere Kinder sie häufig besucht haben
. Außerdem hatte meine Familie einen kleinen Hund, mit welchem mein Gastvater mich häufig auf einen Spaziergang mitgenommen hat. Er ist dann mit mir zu verschiedenen Orten gefahren und hat mir dann auch vieles zu diesen erzählt. So hab ich noch mehr von meinre Stadt und dr Umgebung kennengelernt und gesehen.
Sie haben versucht mich bestmöglich mit der irischen Kultur vertraut zu machen und mich auch zu Veranstaltungen mitgenommen, wo sie mir ihre Leidenschaft, den irischen Tanz zeigten. Auch als ich mich anfangs weigerte mitzumachen, da ich es noch nie zu vor gemacht habe, überredeten sie mich dazu es einmal zu probieren und es war ein super Erlebnis.
Sie haben sich immer dafür interessiert, was ich zu erzählen hatte und wie mein Tag denn so war. Ich hatte nie das Gefühl gehabt, dass ich nicht ein Teil der Familie sei. In dieser Zeit sind sie mir wirklich stark ans Herz gewachsen und mein Abschied ist mir daher um so schwieriger gefallen.