X-CHANGE - Der Schüleraustausch Podcast | Folge 248 | 12.06.2026
#248 Öffentliche vs Private Highschool im Auslandsjahr 🏫🎓
Was sind die größten Unterschiede zwischen den beiden Schulformen und was ist besser für ein Auslandsjahr geeignet? Mats und Julie vergleichen ihre eigenen Erfahrungen auf einer öffentlichen amerikanischen High School und einer Australischen Privatschule. Es geht um den Dresscode, Schulalltag, Freunde, Fächer und noch vieles mehr!
Kapitelmarken
[00:00:00] Intro
[00:00:41] Uniform
[00:02:30] Sport Spirit
[00:03:21] Dresscode
[00:05:17] Schulalltag
[00:11:10] Drama
[00:12:57] Sport treiben
[00:14:01] Treffen mit Freunden
[00:19:33] Freunde finden
[00:20:32] Fächer Auswahl
[00:21:46] Bildung
[00:26:54] Easy Lifestyle
[00:29:21] Talente Förderung
[00:32:07] Sprache
[00:34:07] Chapel Unterricht
[00:37:46] Größten Unterschiede
[00:38:15] Outro
Das Transkript ist aktuell nicht verfügbar.
Über diese Folge
In dieser Folge sprechen Mats und Juli tief in ihre verschiedenen Auslandsjahr-Erfahrungen. Mats verbrachte sein Jahr an einer öffentlichen Highschool in South Dakota, USA, während Joli sechs Monate auf einer privaten Highschool in Australien verbrachte.
Der Kontrast beginnt bereits bei der Kleiderordnung. Juli musste auf ihrer australischen High School echte Uniformen tragen – Day Uniform mit T-Shirt, Rock und klassischen schwarzen Schuhen, dazu eine separate Sport-Uniform.
Drei verschiedene Outfits je nach Anlass bestimmten ihren Look. Besonders spannend: Das Haus-System à la Harry Potter. Juli gehörte zum „Day House“ mit türkisen T-Shirts, andere Häuser trugen Lila oder andere Farben. Freitags gab es Interhaus-Wettkämpfe in Australian Football, Fußball und mehr – mit Punkten, Pokalen und richtigem Team-Spirit.
Mats hingegen kam ohne Uniform aus, musste sich aber an klare Dresscodes halten. Schultern bedeckt, kein zu viel Haut zeigen – wer dagegen verstieß, wurde „gedresscodet“ und musste sich aus der Fundgrube einen Pulli überziehen. Der Alltag im Schüleraustausch in den USA fühlte sich dadurch etwas näher am deutschen Schulalltag an, war aber dennoch voller neuer Rituale.
Beide berichten von einem beeindruckenden School Spirit, der in Deutschland so oft fehlt. In den USA repräsentiert man seine Schule bei Sport-Events, es gibt Themen-Tage wie „Hunting Day“ mit Camouflage-Kleidung. Joli erlebte ähnliche Verkleidungs- und Wettkampftage. Die Fächerwahl überraschte beide. Juli belegte Fashion, wo sie selbst Bikini und T-Shirt nähte, Hospitality, Business und Drama in einem professionellen Theater mit eigenem Orchester und Filmeffekten.
Mats machte Weightlifting im schuleigenen Gym, Track & Field (Leichtathletik) und Acting Class. Der Unterricht war praxisnah, oft projektbasiert und weniger prüfungsfixiert als in Deutschland – obwohl in Australien vor allem schriftliche Exams zählten.
Cafeteria-Essen bleibt ein Klassiker: Mats beschreibt fettiges amerikanisches Buffet-Essen (Pizza, Main Entree, Salatbar), während Juli von deutlich hochwertigerem Schulessen in Australien schwärmt – Sushi, Nachos, Spaghetti, Bananenbrot.
Nach der Schule ging es für sie oft ins riesige Shopping-Center, Matcha trinken und an den Strand. Mats genoss Ice Cream bei Dairy Queen und Eisbecher mit Cookie Dough.
Regeln waren auf der privaten australischen Schule streng: Keine auffälligen Haare, Piercings, Gelnägel oder auffälliges Make-up. Verstöße gegen Alkohol- oder Drogen Regeln konnten den gesamten Aufenthalt beenden. In den USA galt ebenfalls Null-Toleranz.
Ein zentrales Thema ist das Finden von Freunden. Mats integrierte sich schnell über das Fußballteam, Juli musste sich etwas mehr „reinquetschen“, fand aber in ihrer Drama-Klasse und beim Tanzen enge Verbindungen – inklusive einer „Australian Bestie“, mit der sie bis heute Kontakt hält.
Juli war in ihrem Schüleraustausch Australien aber auch gerne allein am Strand mit Matcha, um den Schulalltag zu reflektieren. Die Schönheit Australiens und die Erkenntnis, jede Sekunde zu schätzen, weil diese Zeit nie wiederkommt.
Beide loben die unterstützenden Lehrer, die Austauschschüler nie dumm dastehen ließen und echte Geborgenheit vermittelten.
Das Auslandsjahr verändert den Blick auf Schule, Freundschaften und das eigene Leben nachhaltig. Ob Harry-Potter-Häuser und professionelles Theater in Australien oder School Spirit, Yellow School Buses und Weightlifting-Classes in den USA – beide Systeme haben ihren eigenen Charme und bieten weit mehr als „nur“ Unterricht.
Hört rein und lasst euch inspirieren – für euer eigenes Abenteuer!
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